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für viele Schülerinnen und Schüler ist es einer der Höhepunkte in ihrer Schulzeit: Ein Schüleraustausch im Ausland. Und so war vor kurzem in Leo-poldshöhe die Freude groß, als eine Gruppe vom College Jean Moulin aus der Partnerstadt St. Gaultier für eine Woche die Felix-Fechenbach-Gesamtschule besuchte. Auch in Bielefeld, Oerlinghausen oder Bad Salzuflen finden regelmäßig derartige Austausch-Programme statt, deren Wert man für die Schüler gar nicht als hoch genug einschätzen kann.

Denn bei solchen Besuchen geht es nicht nur darum, die fremde Sprache besser kennenzulernen - was erwiesenermaßen nun einmal am schnellsten und besten geht, wenn man sich den ganzen Tag unter Muttersprachlern aufhält. Auch entstehen bei solchen Schüleraustauschen oft Freundschaften, die mal länger, mal weniger lang halten.

Doch was in den heutigen Zeiten fast noch wichtiger erscheint: Solch ein Austausch eröffnet den jungen Menschen neue Horizonte. Wer eine Woche lang in einem fremden Land in einer fremden Familie lebt und dort am normalen Alltag teilnimmt und sich in der Schule in Projekten engagiert, lernt viel mehr über die Kultur des fremden Landes und die Befindlichkeiten der Einwohner kennen, als es bei einem Urlaub jemals möglich wäre. Denn manches Verhalten, welches einem bei einem oberflächlichen Besuch vielleicht als Bestätigung eines stereotypen Vorurteils erscheint, wird erst dann verständlich, wenn man sich etwas intensiver mit den Menschen befasst und hinter die Kulissen blickt. So kann man Empathie und Toleranz entwickeln, die einen auch im Umgang mit anderen fremden Menschen etwas aufgeschlossener machen. In einem Europa, in dem scheinbar immer mehr Menschen in erster Linie auf sich selbst und mit Missachtung auf andere Blicken, kann das gar nicht wichtig genug sein.

Machen Sie es gut und genießen Sie das (hoffentlich) lange Wochenende.

 

Viele Grüße von

Andrea und Dietmar Klee

und dem Redaktionsteam.