38. Hilfstransport der UKRAINEHILFE Bielefeld-Lippe erfolgreich gestartet

16. Feb. 2026 | Leopoldshöhe

„14 Tonnen gelebte Solidarität“

Am 13.2.2026 konnte der inzwischen 38. Hilfstransport in die Ukraine auf die Reise gehen. Ein voll beladener Sattelschlepper machte sich mit insgesamt 14.000 Kilogramm dringend benötigter Hilfsgüter auf den Weg – möglich geworden durch das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer.

Ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftsleistung

Was diesen Transport besonders macht, ist die beeindruckende Gemeinschaftsleistung dahinter: Unzählige Freiwillige packten beim Sortieren, Organisieren und Verladen tatkräftig mit an. Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit, große Einsatzbereitschaft und eine enorme Spendenbereitschaft aus der Region haben diesen erneuten Hilfseinsatz ermöglicht.

Umfangreiche Hilfslieferung für die Region

Die Lieferung umfasst eine breite Palette lebensnotwendiger Güter: Dutzende Säcke mit Kleidung, Matratzen, Schlafsäcke und Bettdecken, haltbare Nahrungsmittel, Kinderspielzeug, Verbandsmaterialien und Medikamente – insbesondere Schmerzmittel. Hinzu kommen Kochgeschirr, Töpfe, Kühlschränke, zahlreiche Reifen sowie viele weitere Sachspenden für den täglichen Bedarf. Die Spenden gehen jetzt zunächst nach Kostopil und werden von dort aus an weitere Empfänger u.a. in Lwiv und Lutsk verteilt.

Dank an die unterstützenden Unternehmen

Ein besonderer Dank gilt den Unternehmen, die mit großzügigen Sachspenden entscheidend zum Gelingen beigetragen haben:

Die Meyer Feuerlöschgeräte Niestrath GmbH aus Herford stellte 450 Feuerlöscher in verschiedenen Größen zur Verfügung – ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit vor Ort.

Die KTS Ketten Technik GmbH aus Werther spendete zehn nagelneue Notstromaggregate, die insbesondere bei zerstörter Infrastruktur dringend benötigt werden.

Aus dem Kalletal, unter anderem von der Grundschule Hohenhausen, wurden komplette Schulmöbel – Tische, Stühle und Schränke – gespendet, um Bildungsangebote vor Ort zu unterstützen. Darüber hinaus stellte eine Firma, die anonym bleiben möchte, mindestens zehn Computer sowie mehrere Laptops und Bildschirme bereit.

Ein weiterer bedeutender Beitrag kam von der PVM aus Bielefeld. Geschäftsführer Markus Wendler stellte aus seinem Sanitätshaus zahlreiche Rollstühle, Rollatoren und Toilettenstühle zur Verfügung – unverzichtbare Hilfsmittel für kranke, verletzte und ältere Menschen.

Ein starkes Zeichen der Solidarität

„Allen Spenderinnen und Spendern, allen helfenden Händen und allen Unterstützenden gilt ein herzliches Dankeschön. Ohne dieses starke ehrenamtliche Engagement wäre ein Hilfstransport in dieser Größenordnung nicht möglich“, erläutert Dr. Martin Betge, Organisator der Ukrainehilfe.

Mit den gesammelten Spenden soll die notleidende Bevölkerung in der Ukraine unter den gegebenen Umständen bestmöglich unterstützt und akutes Leid gemindert werden. Gleichzeitig setzt der Transport ein klares Zeichen der Solidarität mit den vom Krieg gezeichneten Menschen – verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Zerstörungen und des unendlichen Leids.

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