Das traditionelle Osterfeuer auf dem Heimathof ist immer einen Besuch wert. Fotos: Martin Düsterberg
Heimatverein Leopoldshöhe setzt Maßstäbe:
Großartiges Osterfest im Jubiläumsjahr lockt trotz unbeständigen Wetters viel Besucher
Der Heimathof Leopoldshöhe verwandelte sich am Ostersonntagabend einmal mehr in einen strahlenden Mittelpunkt der Gemeinde, als der Heimatverein Leopoldshöhe sein traditionelles Osterfeuer entzündete. Im Jubiläumsjahr präsentierte der Verein nicht nur eines der größten, sondern zweifellos auch eines der schönsten Osterfeste seiner Geschichte. Trotz des nicht unbedingt einladenden Wetters – mit leichten Regenschauern und Windböen am frühen Abend – strömten Besucher jeden Alters, vom Kleinkind bis zu den Großeltern, in Scharen auf das Festgelände. Das Areal platzte förmlich aus allen Nähten, ein klares Zeugnis der tief verwurzelten Gemeinschaft und der Anziehungskraft dieser Veranstaltung.
Alle wollten die wunderbare österliche, familiäre Atmosphäre und das ansprechende Ambiente des Heimathofes genießen – und wurden nicht enttäuscht. Die Organisatoren des Heimatvereins hatten sich in diesem Jahr spürbar ins Zeug gelegt, um ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen. Doch auch die Gäste leisteten ihren wertvollen Beitrag: Neben zahlreichen Familien und Erwachsenen fanden sich viele Gruppen Jugendlicher ein, die den Abend in einer herausragenden Atmosphäre erlebten. Es war ein Abend, getragen von Harmonie und gegenseitiger Freude, der das Osterfeuer zu einem ganz besonderen Ereignis machte.
Minutiöse Planung und tatkräftige Unterstützung
Die Organisation dieses Großereignisses war minutiös geplant und zeugte von der langjährigen Erfahrung des Heimatvereins. Bereits in der Vorbereitung legten die engagierten Männer der Dienstagsgruppe tatkräftig Hand an, um alle Details perfekt abzustimmen. Eine unverzichtbare Unterstützung kam wie in jedem Jahr von den Landwirten Bernd Hameier und Christian Reckefuß, die den Heimatverein mit ihrem großen Gerät beim professionellen Aufschichten der beiden imposanten Osterfeuer unterstützten. Dies garantierte nicht nur die beeindruckende Größe, sondern auch die Sicherheit der Feuer.
Engagierte Ehrenamtliche und begeistertes Ostereiersuchen
Am Ostersonntagabend standen dann über 30 Ehrenamtliche vom Heimatverein hinter den Theken und Imbissständen, um die riesige Besucherschar optimal zu bewirten. Der Festtag begann bereits um 17.00 Uhr mit einem absoluten Highlight für die jüngsten Besucher: dem traditionellen Ostereiersuchen auf den malerischen Streuobstwiesen. Die kleine Streuobstwiese war traditionell den Kita-Kindern vorbehalten, während die älteren Kinder auf der großen Wiese rund um die Osterfeuer auf die Suche gehen konnten. Der Osterhase hatte hierfür sage und schreibe 600 bunte Ostereier versteckt – und alle wurden mit strahlenden Augen begeistert gesucht und gefunden.
Feuerfeen Louisa und Julie entzünden die Flammen
Eine der am sehnlichsten erwarteten Fragen des Abends war: Wer würde in diesem Jahr die Ehre haben, das Osterfeuer zu entzünden? Diese besondere Aufgabe übernahmen mit großer Freude Louisa Tölke und Julie Schütze von der Leopoldshöher Feuerwehr, die damit zu den strahlenden Feuerfeen des Jahres avancierten. Zuerst wurde das Kinder-Osterfeuer entfacht, um das sich die jüngsten Gäste mit staunenden Augen und in sicherem Abstand versammelt hatten. Es war ein magischer Moment, als die Flammen gen Himmel züngelten und die Dunkelheit vertrieben.
Kulinarische Vielfalt und faire Preise
Doch nicht nur das Feuer und die Ostereier zogen die Menschen an; auch die Imbiss- und Getränkestände wurden hervorragend angenommen. Basierend auf den Erfahrungen des Vorjahres hatte das Organisationsteam bei der Bevorratung von Bratwurst, Pommes und Getränken bestens vorgesorgt – und das zu Preisen, die seit Jahren stabil geblieben sind! Der Heimatverein hatte bewusst darauf verzichtet, die allgemein üblichen Preiserhöhungen an seine Gäste weiterzugeben, ein klares Zeichen der Besucherfreundlichkeit und des Gemeinschaftssinns.
Das große Osterfeuer und bewährte Sicherheitsmaßnahmen
Gegen 19.30 Uhr entfachten Louisa und Julie dann das große Osterfeuer. Zuvor hatte die Feuerwehr aufgrund des stärker werdenden Windes präventiv die Nordseite der Streuobstwiese geräumt und alle Besucher auf sicheren Abstand gebracht. Eine kräftige Windböe, die sich gegen 20.30 Uhr in das lodernde Feuer legte, unterstrich eindrucksvoll die Richtigkeit dieser vorausschauenden Vorsichtsmaßnahmen. Dies tat der Gemütlichkeit und der ausgelassenen Stimmung der Besucherinnen und Besucher jedoch keinen Abbruch – sie genossen weiterhin das ganz besondere Ambiente des Heimathofes. Trotz des wechselhaften Osterwetters suchten Jung und Alt die Faszination des Osterfeuers oder fanden sich an den Imbiss- und Getränkeständen ein, um bei Speisen und Getränken angeregt zu plaudern und nette Gespräche zu führen.
Ein gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr und wachsender Zuspruch
Insgesamt war es wieder ein fulminanter Veranstaltungsauftakt im Jahr 2026 für den Heimatverein Leopoldshöhe. Ein Auftakt, der nicht nur Lust auf mehr macht, sondern auch die Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen des Jubiläumsjahres deutlich wachsen lässt. Ganz nebenbei zeigt die Werbekampagne des Heimatvereins weiterhin anhaltend positive Wirkung: Auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche neue Mitglieder gewonnen werden, die die Reihen des aktiven Vereinslebens stärken werden.