Eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt ist die räumliche Ausstattung mit Schulgebäuden. Zu einer guten Lernumgebung gehört auch eine passende Raumtemperatur. Aus Sicht der FDP soll dies auch durch die Installation von Klimaanlagen in Schulen sichergestellt werden.
Konkrete Forderungen und Maßnahmen
Im kommenden Schulausschuss stellen die Liberalen einen entsprechenden Antrag. „Wenn die Sommer immer heißer werden, dann müssen wir unbedingt Maßnahmen ergreifen, um den Unterricht trotzdem weiter ohne Probleme stattfinden zu lassen“, sagt Ratsmitglied Micha Kasper, der die FDP auch im Schulausschuss vertritt. Der Immobilienservicebetrieb müsse schnellmöglich prüfen, wie Klimaanlagen in den städtischen Schulen nachgerüstet oder in Neubauten noch mitgeplant werden könnten. „Auch eine Kombination mit Wärmepumpen ist technisch denkbar“, sagt Kasper. Außerdem sollten Verschattungsmaßnahmen an Schulen geprüft werden, um massive Hitzebelastungen zu verringern.
Politische Begründung und Weitblick
„Um auf ein verändertes Klima zu reagieren, ist es am sinnvollsten, auf die Auswirkungen mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren – das sehen mittlerweile offenbar sogar die Grünen so, die jetzt einen schnellen Ausbau von Klimaanlagen auf Bundesebene gefordert haben“, sagt Jan Maik Schlifter, Vorsitzender der Ratsfraktion der FDP. „Ideologische Vorbehalte sind hier fehl am Platze, denn wir haben unseren Schulkindern gegenüber auch als Stadt eine Fürsorgepflicht. Ständige Unterrichtsausfälle dürfen nicht zum Normalfall werden an unseren Schulen.“ Klimaanlagen seien in den letzten Jahren ökologisch verträglicher geworden und in Kombination mit Solaranlagen sehr energieeffizient.

