25 nachhaltige Wohnungen sollen bis Weihnachten 2027 entstehen

24. Aug. 2026 | Leopoldshöhe

Straßenkreuzung mit modernen Wohngebäuden, einem Baugelände mit Kran, älteren Häusern und einem fahrenden Auto

Das „Asemisser Loch“ wird zum modernen Wohnquartier

Auf dem ehemaligen Volksbank-Gelände am Asemisser Kreisverkehr, bekannt als „Asemisser Loch“, entwickelt der Lagenser Bauherr Heinrich Rempel ein modernes Mehrfamilienhaus. Das Projekt, das 25 energieeffiziente Wohnungen bis Weihnachten 2027 umfassen soll, setzt auf nachhaltiges Bauen und hat nun mit der Umsetzung der neuen Planung auf der vorhandenen Bodenplatte begonnen.

Heinrich Rempel hat die angefangene Baustelle übernommen. Er ließ die ursprünglichen Pläne überarbeiten. Nach erfolgter Baugenehmigung wurde nun die neue Planung auf der vorhandenen Bodenplatte begonnen. Die Neuausrichtung der brachliegenden Baustelle konnte beginnen.

Nachhaltigkeit als Leitgedanke

Das Gebäude wird nach dem anspruchsvollen KfW-40+ QNG-Standard errichtet. Dieser verbindet höchste Energieeffizienz mit nachhaltiger Bauweise. Beheizt wird das Haus ausschließlich durch eine Wärmepumpe, ergänzt durch eine Photovoltaikanlage auf den Dächern. Fossile Brennstoffe oder Biomasse kommen dabei nicht zum Einsatz.

Neben einem besonders niedrigen Energiebedarf spielen auch ökologische Baustoffe, eine nachweisbare Materialherkunft sowie barrierearme Wohnungen eine zentrale Rolle. Zwar sind die Baukosten dadurch höher, doch langfristig profitieren die Bewohner von deutlich geringeren Betriebskosten und zukunftsfähigen Wohnungen.

Mehr Wohnungen für den Wohnungsmarkt

Statt der ursprünglich vorgesehenen 19 Wohnungen entstehen mit der neuen Planung nun 25 Wohneinheiten. Die Wohnungen fallen teilweise etwas kompakter aus und orientieren sich damit an der aktuellen Nachfrage nach kleineren, bezahlbaren Wohnungen. So wird eine Mischung aus Wohnungen zwischen 2- bis 5-Zimmern entstehen.

Für die Bewohner stehen Stellplätze in einer Tiefgarage zur Verfügung, ergänzt durch Besucherparkplätze vor dem Gebäude. Ein Teil der Stellplätze wird für E-Mobilität vorbereitet. Zudem entsteht eine Grünfläche, die dem Quartier zusätzlichen Freiraum bietet.

Vom Malermeister zum Projektentwickler

Heinrich Rempel ist Malermeister und führt neben seinem Malerbetrieb auch die Immoloft GmbH mit Sitz in Lage und Asemissen. Die Immoloft GmbH umfasst die Immobilienvermittlung, eine Hausverwaltung und den Bereich des Bauträgers. Heinrich Rempel hat somit viel Erfahrung im Wohnungsbau und hat bereits weitere Projekte in Lippe nach dem KfW 40+ QNG-Standard realisiert. Die Erfahrungen aus den vorherigen Projekten haben auch den beteiligten Handwerksbetrieben geholfen. Was anfangs als anspruchsvolle Herausforderung begann, gehört inzwischen zum eingespielten Arbeitsalltag.

Fertigstellung für 2027 geplant

Wenn der Bau planmäßig verläuft und das Wetter mitspielt, sollen die neuen Wohnungen bis Weihnachten 2027 bezugsfertig sein. Dann wird auch der markante Erdhügel verschwunden sein, der derzeit das Bild der Baustelle prägt. Die Erde wird zum Verfüllen des Geländes verwendet – und das „Asemisser Loch“ endgültig Geschichte sein.

Häufig gestellte Fragen

Wann wird das neue Wohnquartier fertiggestellt?

Die Fertigstellung des modernen Mehrfamilienhauses am Asemisser Kreisverkehr ist für Weihnachten 2027 geplant, vorausgesetzt der Bau verläuft planmäßig.

Wie viele Wohnungen entstehen in dem Projekt?

Es entstehen insgesamt 25 energieeffiziente Wohneinheiten, die eine Mischung aus 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen umfassen und sich an der Nachfrage nach kleineren, bezahlbaren Wohnungen orientieren.

Welche Nachhaltigkeitsstandards werden beim Bau berücksichtigt?

Das Gebäude wird nach dem anspruchsvollen KfW-40+ QNG-Standard errichtet. Es wird ausschließlich durch eine Wärmepumpe beheizt, ergänzt durch eine Photovoltaikanlage, und verwendet ökologische Baustoffe mit nachweisbarer Materialherkunft. Fossile Brennstoffe oder Biomasse kommen nicht zum Einsatz.

Wer ist für die Entwicklung des Projekts verantwortlich?

Der Lagenser Bauherr Heinrich Rempel entwickelt das Projekt über seine Immoloft GmbH. Er hat bereits Erfahrungen mit weiteren Projekten nach dem KfW 40+ QNG-Standard in Lippe gesammelt.

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