Der Gedenkbaum zum 50-jährigen Jubiläum des Heimatvereins Leopoldshöhe konnte nun gesetzt werden. Fotos: Heimatverein Leopoldshöhe
50-jähriges Jubiläum des Heimatvereins Leopoldshöhe
Leopoldshöhe. Es ist eine Geste, die Wurzeln schlägt – im wahrsten Sinne des Wortes. Anlässlich des bemerkenswerten 50-jährigen Vereinsjubiläums hat der Heimatverein Leopoldshöhe ein dauerhaftes Zeichen der Anerkennung gesetzt. Nachdem die Witterungsbedingungen im Winter den ursprünglichen Plan vereitelt hatten, wurde nun bei ersten Frühlingsboten eine prächtige Blutbuche als Gedenkbaum in die Erde gebracht.
Verzögerung durch Frost
Eigentlich sollte der feierliche Spatenstich bereits am historischen Gründungstag, dem 10.2.2026, erfolgen. Doch der hartnäckige Bodenfrost ließ dies leider nicht zu. Jetzt, mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, ergriff der Verein die Initiative. Uli Käthner lieferte den Baum an, und die engagierte „Dienstagsgruppe“ zögerte nicht lange: In einer spontanen Sonderschicht fanden sich sofort einige Mitglieder zusammen, um dafür zu sorgen, dass die Buche fachgerecht ihren Platz fand.
Dank an die Stützen des Vereins
Die Pflanzung ist weit mehr als nur landschaftliche Gestaltung. Der Baum und der dazugehörige Gedenkstein fungieren als Dankeschön an die ehemaligen Vorsitzenden sowie an alle Vorstandsmitglieder der vergangenen fünf Jahrzehnte. Besonders gewürdigt wird damit der unermüdliche Einsatz der zahllosen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie haben sich mit vielen tausend Arbeitsstunden selbstlos eingebracht und den Heimatverein zu einem überaus positiven Repräsentanten für die Gemeinde Leopoldshöhe geformt.
Pünktlich zur Versammlung
Das Timing hätte am Ende kaum besser sein können: Die Pflanzaktion wurde pünktlich vor der anstehenden Jahreshauptversammlung abgeschlossen, die am kommenden Sonntag (1.3.2026 um 14.30 Uhr) stattfindet. Somit können die Mitglieder den neuen Gedenkbaum direkt in Augenschein nehmen und gemeinsam auf das halbe Jahrhundert Vereinsgeschichte zurückblicken.