
Frank Meier-Barthel stellt das Leben und Werk von dem Philosophen Martin Buber vor. Foto: Privat
Einladung zur Lesung in der Landesbibliothek
Zum Vortrag über Martin Buber
„Martin Buber – Auf dem Weg zu wirklicher Begegnung“: unter diesem Motto stellt Frank Meier-Barthel den jüdischen Philosophen und Theologen Martin Buber (1878-1965) vor. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 27.11.2025, 19.30 Uhr, in der Lippischen Landesbibliothek, Hornsche Str. 41 in Detmold. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05231-9266012 oder auskunft@llb-detmold.de
Martin Bubers philosophisches und literarisches Erbe
Bubers aufrichtiges und ernsthaftes Bemühen um das Gegenüber, dargelegt im 1923 erschienenen theologisch-philosophischen Essay „Ich und Du“ inspiriert bis heute. Buber trat auch als einfühlsamer und genauer Übersetzer des Tanach (der hebräischen Bibel) ins Deutsche hervor und als Herausgeber eine Sammlung von Geschichten aus dem osteuropäischen Judentum, den Erzählungen der Chassidim.
Prägende Erlebnisse und Bubers Denken
Die kommentierte Lesung stellt den Menschen Martin Buber vor. Episoden aus den Lebenserinnerungen zeigen, wie geglückte und gescheiterte Begegnungen Bubers Denken beeinflussten: der Augenblick nach der Trennung der Eltern, in dem der Vierjährige begriff, dass seine Mutter nie wiederkehren würde. Das Streicheln eines Pferdes. Das Gespräch in der Bukowina mit einem frommen Chassid, der ihn für einen Wahrsager hielt, der Disput über das Wort „Gott“ mit einem Freund im Sonnenaufgang . Martin Bubers Erinnerungen gewähren einen persönlichen, lebensnahen Zugang zu einem großen Denker des 20. Jahrhunderts.
Referent und Kooperation
Frank Meier-Barthel ist Pädagogischer Mitarbeiter in der Evangelischen Erwachsenenbildung. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Lippischen Landesbibliothek, der Evangelischen Erwachsenenbildung, der Lippischen Landeskirche und der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold.
