
Das Hermann Heights Monument in New Ulm im US-Bundesstaat Minnesota. Foto:Lippisches Landesmuseum
Vortragsabend im Landesmuseum Detmold beleuchtet transatlantische Denkmalgeschichte
Themenabend
Am Donnerstag, den 26.2.2026, laden der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe (NHV) und das Lippische Landesmuseum Detmold zu einem besonderen Themenabend ein. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Denk:Mal! 150 Jahre Hermannsdenkmal“ widmet sich die Veranstaltung ab 19.00 Uhr einem faszinierenden Kapitel deutsch-amerikanischer Geschichte: dem Hermann Heights Monument in New Ulm, Minnesota.
Hermann Heights Monument
Dieses 1897 eingeweihte Denkmal entstand auf Initiative des Architekten Julius Berndt und des Order of the Sons of Herman als direktes Pendant zum Detmolder Original. Dr. Julia Lange wird in ihrem Vortrag die Entstehung des Monuments und seine identitätsstiftende Funktion für deutsche Einwanderer in den USA beleuchten. Ergänzend dazu zeigt der Historiker Roland Linde auf, wie der „kleine Hermann“ in der lippischen Heimatpresse und Forschung rezipiert wurde.
Eintritt und Anmeldung
Der Eintritt zu dieser transatlantischen Spurensuche ist frei. Da die Plätze im Landesmuseum begrenzt sind, wird eine Anmeldung unter Tel. 05231-99250 oder per E-Mail an shop@lippisches-landesmuseum.de dringend empfohlen.
