Für die Mädchen und Jungen ist ihre Einrichtung ohne Zweifel „die schönste Kita der Welt“. Foto: kd
Endlich wieder vereint
Leopoldshöhe (kd). Endlich wieder vereint, das Provisorium hat ein Ende. Die kommunale Kita in Greste hat wieder den regulären Betrieb begonnen. Aus diesem Anlass hatte der Förderverein die Familien einem Fest eingeladen.
Herausforderungen und Provisorien
„Die Decke sieht aus als wäre nichts gewesen“, stellte Tobias Schilling, der Vorsitzende des Fördervereins erfreut fest. In kurzer Zeit sei das Gebäude renoviert worden. Nachdem ein Riss in der Decke eines Gruppenraums entdeckt worden war, konnte er nicht mehr genutzt werden. Die Einrichtung wurde teilweise geschlossen, die „Pony“-Gruppe zog in die Turnhalle um. Die Kinder der „Biber“-Gruppe wurden im „Leos“ untergebracht, die „Bären“ fanden im Begegnungszentrum „B-vier“ in Asemissen eine neue Unterkunft. „Die Notlösung hat sich bewährt, viele Angebote wurden sogar aufrechterhalten“, meinte Schilling. „Aber die Erzieherinnen sind froh, dass sie wieder am gewohnten Ort arbeiten können. Vor allem freuen sich die Kinder, dass sie sich wiedersehen können.“
Hilfsbereitschaft in schwieriger Zeit
In der Übergangszeit halfen zwei Nachbarn mit, die Probleme zu bewältigen. Fritz Brokbartold und Bernhard Löwe, die schon lange mit der Kita verbunden sind, waren bereit, das Essen von der Küche zu den anderen Standorten zu transportieren. „Ohne die beiden Kita-Opas wäre vieles nicht möglich gewesen“, sagte Schilling. Finanzielle Unterstützung kam von Clarissa Becker. Als bei einer Aktion in ihrem Antiquitätenhandel Waffeln verkauft wurden, spendete sie die Einnahmen in Höhe von 2.500,00 €.
Ein Fest der Freude und des Wiedersehens
Das Wetter war so gut, dass das Fest draußen gefeiert werden konnte. Tobias Schilling lud Kinder und Erwachsene zu einer Polonaise ein. Ausgelassen tanzte die Menschenschlange über das gesamte Gelände. Und aus dem Lautsprecher erklang ein Lied, das Carolin Kappel eigens für den Tag fertiggestellt hatte: „Endlich wieder Türen offen, Kita Greste ist die beste“.
Zukunft der Kita weiterhin Thema
Als Gäste beobachteten Sandra Linnenbecker und Andrea Rodekamp von der Verwaltung sowie Vertreter von Parteien, unter ihnen die Landtagsabgeordnete Ellen Stock (SPD), das Geschehen. Die Politik wird sich im Oktober erneut mit der gemeindeeigenen Kita beschäftigen. Denn die Verwaltung hält sie nicht zuletzt wegen der rückläufigen Geburten für verzichbar. Aufschluss über die Zukunft der Einrichtung soll dann die Zahl der Anmeldungen geben.