
Der Leopoldshöher Projektchor begeisterte wieder einmal sein Publikum. Foto: Reiner Toppmöller
Eine musikalische Reise durch vier Jahrzehnte
Leopoldshöhe (rto). Zum Sommerkonzert erklangen durch den Projektchor in der Kirche diesmal keine geistlichen Lieder. Der im Jahr 1999 gegründete Chor lud die in gelb-orange ausgeleuchtete voll besetzte Kirche in diesem Jahr mit Pop-Musik zu einer Reise durch die vier letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts.
Eine Reise durch die Sechziger: Summer of Love in der Kirche
Die Lebensfreude und die Hoffnung die Louis Amstrong 1967 mit seinem Song ”What a Wonderful World” ausgedrückt hatte, sollte die Menschen durch das Konzert tragen, sagte Ole Weigelt zu Beginn des Konzertabends. Mit Songs aus dem ’Summer of Love’ wie „San Francisco”, ”Mr. Tamburin Man” oder ”California Dreaming” kam Stimmung bei den Zuhörern auf. Das muss man schon mal bringen, die Songs der Hippies in die Kirche, Respekt. Der eine oder andere kam ins Träumen und man sah einige stimmungsvoll mit Schunkeln. Langanhaltender Applaus beendete die Sechziger.
Siebziger und Achtziger: Appell für neue Mitglieder
Etwas ruhiger ging es in die Siebziger und Achtziger. Aber auch hier gab es immer wieder großen Beifall. Bevor es mit den wohl bekanntesten Friedenslied aus dem Jahr 1959 ”We Shall Overcome”, das sicher schon jeder mal in seiner Jugend am Lagerfeuer gesungen hat zum Ende ging, warb Ole Weigelt noch einmal in eigener Sache um Mitglieder für den Chor. Besonders singende Männer seien gefragt, sagte er bevor der Chor in die Neunziger startet.
Konzertende und Spendenaktion
Der unterhaltsame Abend endete wie nicht anders zu erwarten mit einem Riesenapplaus. Die Spende des Abends geht nach dem Willen des Chores in diesem Jahr an die Diakonie Station in Leopoldshöhe.

