Geehrte (.l.): Dirk Allroggen (Kreisvorsitzender), Michael zu Jührden (SG Dalbke), Peter Maier (SG Oerlinghauser), Eduard Wasyliw (SF Schildesche), Yves Wörmann (SK Bielefeld), Robert Boßler (BSC Sennestadt), Gisela Senkbeil (SK Bielefeld), Dr. Maik Hollmann (Präsident des Westfälischen Schützenbundes), Gerd Baumann (stellv. Kreisvorsitzender im Schützenkreis Bielefeld). Fotos: © Rasmus Vedder, Schützenkreis Bielefeld
Delegiertenversammlung Bielefeld: Kontinuität und neue Impulse im Schützenwesen
Die Delegiertenversammlung des Schützenkreises Bielefeld am 25.3.2026 im Bezirksamt Brackwede war geprägt von hochrangigen Ehrungen und bedeutenden Personalentscheidungen, die den weiteren Kurs des Schützenwesens in der Region bestimmen.
Höchste Auszeichnungen für herausragendes Engagement
Im Mittelpunkt standen die Verleihungen der Kölner Medaillen an Michael zu Jührden (Schützengesellschaft Dalbke) und Peter Meier (Oerlinghauser Schützengesellschaft). Diese exklusive Auszeichnung würdigt ein mindestens 30-jähriges, außergewöhnliches Engagement. Dr. Maik Hollmann, Präsident des Westfälischen Schützenbundes (WSB), überreichte die Ehrungen persönlich. Weitere Anerkennung erhielten Gisela Senkbeil (Bielefelder Schützengesellschaft) mit der silbernen Medaille des Schützenkreises sowie Eduard Wasyliw (Schützenfreunde Schildesche), Robert Boßler (BSC-Sennestadt) und Yves Wörmann (Schützenverein Nienhagen) mit der Verdienstnadel des WSB.
Kontinuität und neue Ämter in der Führung
Bei den Wahlen wurde Vorsitzender Dirk Allroggen in seinem Amt bestätigt. Ebenso erhielten Sabine Burstaedt als stellvertretende Schriftführerin und Frank Becker als Traditionsreferent das Vertrauen. Für die Jugendarbeit wurden Yves Wörmann als Jugendleiter und Leni Tellenbröker als stellvertretende Jugendleiterin bestätigt. Eine innovative Neuerung ist die Besetzung des Amtes der Blasrohrreferentin durch Grit Hollmann, was die wachsende Bedeutung dieser Disziplin unterstreicht.
Fokus auf Jugendarbeit und WSB-Jugendcamp
Einen wichtigen Impuls zur Jugendarbeit gab Sabine Lüttmann (WSB-Vizepräsidentin Jugend) mit ihrem Vortrag „Jugendarbeit 2.0“. Besonderes Augenmerk liegt auf dem WSB-Jugendcamp vom 10. – 12.7.2026 in Leopoldshöhe. Jugendleiter Yves Wörmann stellte das abwechslungsreiche Programm vor und betonte die Bedeutung der zahlreichen Spenden, die eine hochwertigere Verpflegung und ein besseres Erlebnis für die erwarteten mindestens 300 Teilnehmer ermöglichen. Überschüsse fließen vollständig in die Kreisjugendarbeit zurück.
Die Versammlung unterstrich das Engagement des Schützenkreises Bielefeld, der auf Kontinuität, ehrenamtlichen Einsatz und zukunftsorientierte Weiterentwicklung setzt.