
Eine erfolgreiche Spendenaktion sorgt für strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe: (v.l.) der Vorsitzende "Cup der guten Hoffnung" Michael Bartsch, Dachdeckermeister Ernst Relzow, (M.Sc.) Bauingenieur Julian Schulze, Hufbeschlagslehrwart Ulrich Gerusel und Helmut Depping, Vorsitzender Heimatverein Leopoldshöhe. Foto: Martin Düsterberg
Jubiläum mit Herz: Heimatverein Leopoldshöhe sammelt für krebskranke Kinder
Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens veranstaltete der Heimatverein Leopoldshöhe ein großes Jubiläumsfinale auf dem Heimathof. Neben vielfältigem Programm stand auch der gute Zweck im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit beteiligten Handwerkern verzichtete der Verein auf Einnahmen für Aktivitäten wie Fahrten mit dem Dachdeckeraufzug. Stattdessen wurden Spenden für den Verein „Cup der guten Hoffnung“ gesammelt. MdB Kerstin Vieregge lobte diese Aktion als Zeichen der „wahren inneren Größe“ des Vereins und seiner Unterstützer.
Der „Cup der guten Hoffnung e.V.“
Der „Cup der guten Hoffnung e.V.“ unterstützt seit über zwei Jahrzehnten krebskranke Kinder, Jugendliche und deren Familien. Eine Krebsdiagnose verändert alles. Der Verein bietet emotionale Unterstützung, Zuversicht und Momente der Entlastung, um Sorgen in den Hintergrund treten zu lassen. Der Verein zählt derzeit 69 Mitglieder und freut sich über weitere Unterstützer. Der Mitgliedsbeitrag beträgt lediglich 12,00 € im Jahr. Seit der Kooperation mit dem Hospizverein konnte der „Cup der guten Hoffnung“ nach Angaben des Vereins bereits 29.300,00 € an Spenden weitergeben.
Spendensumme übergeben
Die Spendenbereitschaft der Leopoldshöher war groß: 994,82 € kamen zusammen. Am Donnerstag (3.9.2026) übergaben Vertreter des Heimatvereins und der Handwerker die Summe offiziell an Michael Bartsch vom „Cup der guten Hoffnung“. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Helmut Depping, verkündete zudem, dass der Betrag vom Vorstand auf 1.250,00 € aufgerundet wurde. Der Vorsitzende „Cup der guten Hoffnung Michael Bartsch zeigte sich tief berührt. Auch die jetzt gesammelten 1.250,00 € sollen unmittelbar für die Unterstützung betroffener Familien eingesetzt werden. Unter anderem fließen die Mittel in die Trauerarbeit und in die Ausbildung ehrenamtlich Tätiger durch den Deutschen Kinderhospizverein. Darüber hinaus unterstützt der Verein Familien ganz konkret und situationsbezogen – beispielsweise indem ein Kinobesuch oder ein gemeinsames Gruppenerlebnis ermöglicht wird.
Bedeutung und Zukunftspläne
„Was für gesunde Menschen und ihre Familien selbstverständlich und alltäglich ist, kann für betroffene Familien zu einem ganz besonderen Erlebnis werden“, erläuterte Bartsch. Solche gemeinsamen Aktivitäten gäben den Familien die Möglichkeit, für einen Moment Abstand von den Belastungen der Erkrankung zu gewinnen und wieder ein Stück Normalität zu erleben. Für die Zukunft plant der „Cup der guten Hoffnung“ zudem weitere Projekte zur Sensibilisierung junger Menschen. So sind Workshops mit Konfirmandinnen und Konfirmanden der örtlichen Kirchengemeinden zum Thema „Sterben und Unterstützung – wenn das Leben geht“ angedacht.
Die Jubiläums-Spendenaktion beweist eindrucksvoll die enge Verbindung von Vereinsleben, Gemeinschaft und sozialem Engagement. Das Wochenende wurde zu einem starken Zeichen der Solidarität für Familien in schwierigen Zeiten.
Häufig gestellte Fragen
Wofür wurde die Spende in Leopoldshöhe gesammelt?
Die Spende wurde für den Verein „Cup der guten Hoffnung e.V.“ gesammelt, der krebskranke Kinder, Jugendliche und deren Familien unterstützt.
Wie hoch ist die übergebene Spendensumme?
Der Heimatverein Leopoldshöhe und beteiligte Handwerker sammelten ursprünglich 994,82 €. Dieser Betrag wurde vom Vorstand des Heimatvereins auf 1.250,00 € aufgerundet.
Wann und an wen wurde die Spende übergeben?
Die Spende wurde am Donnerstag, den 3. September 2026, von Vertretern des Heimatvereins und Handwerkern an Michael Bartsch vom „Cup der guten Hoffnung“ übergeben.
Wie verwendet der „Cup der guten Hoffnung“ die gesammelten Mittel?
Die 1.250,00 € sollen unmittelbar für die Unterstützung betroffener Familien eingesetzt werden, unter anderem für Trauerarbeit und die Ausbildung ehrenamtlich Tätiger durch den Deutschen Kinderhospizverein. Der Verein ermöglicht auch konkrete, situationsbezogene Unterstützung wie Kinobesuche oder Gruppenerlebnisse.

