Dr. Susanne Hilker zeigt eine Pestmaske, die in der Zeit der Weserrenaissance vor Krankheiten schützen sollte. Foto: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, Herrmann
Faszinierende Zeitreise für die ganze Familie
Lemgo. Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake lädt am Sonntag, den 3.5.2026, um 15.00 Uhr zu einer außergewöhnlichen Familienführung ein: „Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen“. Nach einem kurzweiligen Rundgang stellen die Teilnehmer im Museumslabor selbst Lavendelparfüm her, das sie in einem dekorativen Flakon mit nach Hause nehmen dürfen.
Abenteuerliche Heilmethoden und Aberglaube
Die Führung enthüllt, warum es mit der Sauberkeit in der Renaissance nicht weit her war und wie man mit wohlriechenden Substanzen, oft im sogenannten Bisamapfel aufbewahrt, den Gestank vertrieb und sich vor Pest und Cholera zu schützen versuchte. Angesichts einer sehr geringen Lebenserwartung spielten bei Heilungsversuchen Aberglaube und bizarre Methoden eine entscheidende Rolle. Erfahren Sie, warum Ruß aus dem Schornstein oder die Asche verbrannter Schuhsohlen als Medizin galten oder welche Rolle eine schwarze Katze bei der Fiebersenkung spielte. Die Führung beleuchtet, ob diese Methoden wirklich halfen und wie sich die Medizin im Laufe der Zeit entwickelte.
Wichtige Informationen zu Eintritt und Anmeldung
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8,00 €, während Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt genießen.
Eine vorherige Anmeldung ist empfehlenswert per E-Mail an kasse@museum-schloss-brake.de oder unter Tel. 05261-2502190.