
Renate Fischer blickt zu ihrem 90. Geburtstag auf ein Leben voller Engagement zurück. Foto: Privat
Ein Vorbild in Ahmsen
„Nicht aufgeben – egal was kommt.“ Dieses Lebensmotto prägt Renate Fischer, die zu ihrem 90. Geburtstag auf ein beeindruckendes Leben voller Engagement zurückblickt. Sie nahm Herausforderungen an und setzte sich unermüdlich für andere ein.
Wurzeln in Ahmsen und das Gemeinschaftshaus
Seit ihrem zweiten Lebensjahr in Ahmsen verwurzelt, wuchs Renate Fischer im heutigen Gemeinschaftshaus auf, der ehemaligen Volksschule, wo ihr Vater Schulleiter war. Das Haus, das die Kriegsjahre überstand und heute ein zentraler Treffpunkt ist, liegt ihr am Herzen. Sie verfolgt die Pläne für einen Mehrgenerationenplatz auf dem Vorplatz mit großem Interesse; für sie steht das Miteinander an erster Stelle.
Frühes Engagement in Kirche und Kultur
Ihr Engagement für die Gemeinschaft begann früh im kulturellen und kirchlichen Leben des Dorfes, etwa bei der Gründung des Kirchenchors. Über Jahre übernahm sie zahlreiche Aufgaben in der Kirchengemeinde, fungierte quasi als „Küsterin“. Eine besondere Erinnerung ist ein Trauergottesdienst, bei dem die Grabgrube fehlte – dank ihres Improvisationstalents konnte die Beerdigung dennoch reibungslos stattfinden, was ihren Glauben an den Zusammenhalt stärkt.
Aktives Ehrenamt bis heute
Auch heute noch ist Renate Fischer aktiv im Ehrenamt: Seit 2000 engagiert sie sich im Vorstand der AWO und seit 2011 im Bürger- und Heimatverein. Ihr bescheidener Wunsch: „Dass der Bürger- und Heimatverein noch viel bewirkt und noch lange existiert.“ Ihr jahrzehntelanger Einsatz macht sie zu einem Vorbild für gelebten Zusammenhalt und ehrenamtliches Wirken über Generationen hinweg.

