
Coverfoto: natur&heilen
Erfolgreiche Lemgoer Initiative erlangt bundesweite Anerkennung für Allergiker und Streuobstwiesen
Das 2005 vom BUND Lemgo gestartete Apfelallergieprojekt hat sich zu einer bundesweiten Erfolgsgeschichte entwickelt. Es hilft Apfelallergikern und bewahrt alte Obstsorten sowie Streuobstwiesen. Aktuell belegt ein zwölfseitiger Schwerpunktbericht in natur&heilen die überregionale Bedeutung des Projekts.
Projektleiter Willi Hennebrüder teilt Erkenntnisse aus fast 20 Jahren. Eine Studie mit dem Allergiezentrum der Charité und der TH OWL zeigt: Viele alte, polyphenolreiche Apfelsorten werden von Allergikern meist gut vertragen und können zur Desensibilisierung beitragen. Dankbare E-Mails von Betroffenen bestätigen die Wiedergewinnung von Lebensqualität.
Professor Dr. Klaus Dietrich (Hochschule Geisenheim) verdeutlicht die Wertigkeit alter Sorten: „Um die gleiche Menge an gesundheitsfördernden Polyphenolen wie beim Essen eines Apfels der Sorte Finkenwerder Herbstprinz aufzunehmen müsse man täglich 4 bis 5 Äpfel der Sorte Gala verzehren.“
Ein positiver Effekt auf die Birkenpollenallergie, von Betroffenen beobachtet, wird von Facharzt Prof. Dr. Klaus Eisendle (Bozen) in natur & heilen bestätigt. Seine dreijährige Studie belegt: Apfeltherapie mit ausgewählten Sorten kann beide Allergien ohne Nebenwirkungen heilen und Kosten sparen. Eisendles Empfehlung: Apfeltherapie den oft erfolglosen Spritzen vorziehen. Weitere Informationen und der Bericht zum Download auf der BUND Lemgo Webseite: www.bund-lemgo.de / Apfelallergie und www.bund-lemgo.de/download/natur_und_heilen_2025.pdf
