Der Kunstrasen auf dem Sportplatz in Greste hat seine Lebensdauer nahezu erreicht. Der Belag soll daher im kommenden Jahr ausgetauscht werden, beschloss jetzt der Sportausschuss. Foto: kd
Ausschuss erfüllte die meisten Wünsche
Leopoldshöhe (kd). Die Sportanlage in Greste ist in die Jahre gekommen. Die dort beheimateten Fußballer des TuS Asemissen halten eine Renovierung für dringend erforderlich. Der Verein hat im Sportausschuss dazu gleich sechs Anträge gestellt. Die Kommunalpolitiker folgten den Wünschen weitgehend.
Mangelnde Ausleuchtung und LED-Flutlicht
In der Sitzung erläuterte Hans Rösner (SPD), Ausschussmitglied und zugleich früherer Vereinsvorsitzender, dass die Missstände teilweise schon seit acht Jahren bestehen. „Es ist also nicht plötzlich ein Riesenbedarf entstanden“, betonte er. In einem Antrag hieß es, dass die Ausleuchtung des Kunstrasenplatzes nicht ausreiche. Die vier Ecken des Platzes blieben dunkel, was auch von vielen Schiedsrichtern bemängelt werde. Mit einem LED-Flutlicht ließen sich zudem Energiekosten sparen. Das sah der Ausschuss genauso und bewilligte die Maßnahme, die ohnehin schon beschlossen worden war. Bereits Anfang 2024 wurde eine Reihenfolge zur Erneuerung der Flutlichtanlagen an Sportplätzen festgelegt. Demnach soll das Flutlicht am Sportplatz Asemissen in diesem Jahr erneuert werden. Dafür sind schon 80.000 € im Haushalt eingeplant.
Kunstrasenplatz: Erneuerung dringend notwendig
Auch der mittlerweile schon 15 Jahre alte Belag des Kunstrasenplatzes ist zum Pflegefall geworden und müsste erneuert werden. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Kunstrasens beträgt zehn bis zwölf Jahren. Schon in der Vergangenheit gab es diverse Reparaturarbeiten, teilt der Verein mit, doch die Unfallgefahr durch die entstehenden Löcher im Belag werde immer größer. Die Zustandsbeschreibung ist auch nach Einschätzung der Gemeindeverwaltung unstrittig. Ein Gutachten erbrachte dasselbe Ergebnis. Die Kosten für eine Erneuerung betragen rund 300.000 €; die Maßnahme ist für 2027 eingeplant. Allerdings ist eine finanzielle Förderung erst ab einer halben Million Euro möglich.
Aufbereitung des Kunstrasenplatzes
Als Nummer drei auf der Prioritätenliste benannte der TuS Asemissen eine Aufbereitung des Kunstrasenplatzes. Da auch die Verwaltung den Antrag befürwortete, sprach sich der Ausschuss ebenfalls dafür aus. Die Kosten, 4.500 €, wurden bereits im Haushalt 2026 berücksichtigt.
Abgelehnte Anträge
Weitere Anträge wie die neue Bepflanzung des Schutzwalls, die Einzäunung des Sportplatzes und die Pflasterung des Parkplatzes wurden abgelehnt. Um das ungeeignete Dornengebüsch auf dem Wall zu ersetzen, müssten 25.000 € aufgewandt werden. Die Einzäunung wurde bereits mehrfach abgelehnt, denn auch die Öffentlichkeit soll ungehinderten Zugang erhalten. Und die Asphaltierung des Parkplatzes wurde vor Jahren schon im zuständigen Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr abgelehnt. Angesichts der Haushaltslage soll daran festgehalten werden.