
Das Begrüßungskomitee zum WSB-Camps in Leopoldshöhe, von links: Sabine Lüttmann, Yves Wörmann, Dirk Alroggen, Dr. Christina Bauer, Klaus Fiedler, Dr. Maik Hollmann, sowie der Vertreter ein Sponsors des Camps. Fotos: Reiner Toppmöller
Jugendcamp des westfälischen Schützenbundes 2026
Leopoldshöhe (rto). Das dreitägige Jugendcamp des Westfälischen Schützenbundes fand 2026 in Leopoldshöhe statt. Der Schützenkreis Bielefeld war Gastgeber dieses Events, bei dem rund 300 Jugendliche aus ganz Westfalen Gemeinschaft, Jugendarbeit, Sport und das Schützenwesen erlebten.
Organisation und Unterstützung
Unterstützung fanden die Schützen dabei durch Yves Wörmann, Jugendleiter des Schützenvereins Nienhagen. Aufmerksam geworden durch das Kreis Jugendlager der Feuerwehren am Schulzentrum vor längerer Zeit, verschaffte er die Kontakte zur Gemeinde. Schon vor der offiziellen Eröffnung des Camps zeigte sich alle Verantwortlichen, darunter auch die Oberbürgermeisterin von Bielefeld, Dr. Christina Bauer, beeindruckt von der guten Infrastruktur und der Hilfsbereitschaft der Leopoldshöher Verwaltung und der Hausmeister vor Ort.
Feierliche Eröffnung und Würdigung
Zur Eröffnung des Camps in der Mensa der Felix-Fechenbach-Schule waren neben der Bielefelder Oberbürgermeisterin, der stellvertretende Leopoldshöher Bürgermeister Klaus Fiedler, Sabine Lüttmann (Vizepräsidentin der Schützenjugend), Dirk Alroggen Kreisvorsitzender und Dr. Maik Hollmann (Präsident des Westfälischen Schützenbundes) gekommen. Nach der Eröffnung durch Sabine Lüttmann richtete Dr. Maik Hollmann das Wort an die versammelten Jugendlichen. Er hob die Tradition der Schützen hervor, sagte aber auch, dass die Jugend für neue Ideen gebraucht werde.
Bielefelds Bürgermeisterin erinnerte sich an ihre eigenen ersten Camps in denen sie viel Spaß gehabt und Freunde gewonnen habe. Sie wies aber auch darauf hin, dass es ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht zu gestalten sei. Klaus Fiedler hob hervor, wie wichtig es ist Werte zu vermitteln. Dirk Alroggen bedankte sich bei Yves Wörmann und allen Ehrenamtlichen aber auch bei den Mitgliedsvereinen die zahlreiche Spenden für das Camp gesammelt hätten. Zum Abschluss der Eröffnung wurde Michael Stolle für besondere Verdienste mit der Jugendverdienstmedaille in Gold ausgezeichnet.
Vielfältiges Programm und Aktivitäten
Zum Camp waren rund 300 Kinder und Jugendliche aus ganz Westfalen gekommen, die gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm aus Sport, Freizeit und Gemeinschaft erlebten. Unter dem Motto „Alle Wege führen nach Leopoldshöhe… oder zumindest da durch“, machten sich die Teilnehmer am Samstag auf den Weg, erkundeten den Ort auf eigene Faust und lösten während der Reise spannende Aufgaben und Rätsel. Auch ein Camp-Schießen mit Laserwaffen gehört zur Tradition. Zu Ehren des neuen Schützenkönigs ging es dann mit Fackeln durch die Straßen von Leopoldshöhe. Am Sonntag gab es noch Ballspiele und eine Siegerehrung.


