
Mit seinem ansteckenden Lachen versetzt Daniel Boschmann die TV-Zuschauer immer wieder in gute Laune. (Foto: highgloss.de) (Foto: highgloss.de)
Die gefühlvolle Seite des Moderators
Gut gelaunt, selbstironisch und mit Hang zu epischen Lachanfällen – so kennt man Daniel Boschmann aus dem „SAT.1-Frühstücksfernsehen“. Aber auch seine gefühlvolle und tiefgründige Seite blitzt immer wieder durch. So wie vor wenigen Tagen in seinem Podcast „Zahltag“. Er hatte Kollege Jochen Schropp zu Gast und erinnerte sich im Gespräch an einen Moment aus seiner Zeit als Zivildienstleistender, der ihn bis heute zu Tränen rührt.
Ein Schmetterling verändert alles
Damals brachte er Kinder mit körperlichen und geistigen Einschränkungen zur Schule. An einem besonders stressigen Morgen landete plötzlich ein Schmetterling auf seinem Außenspiegel. „Guck mal, Schmetterling“, sagte ein kleines Mädchen hinter ihm. „Sie hat mich komplett herausgerissen“, erzählte Boschmann. Seither nehme er die kleinen schönen Momente des Alltags viel bewusster wahr. „Seit dem Moment bin ich dankbarer für Sachen, das hat was mit mir gemacht.“
Zivildienst und berufliche Zukunft
Gleichzeitig plädiert der 45-Jährige dafür, den Zivildienst in irgendeiner Form zurückzubringen, weil er ihn nachhaltig geprägt habe. Beruflich sieht „Boschi“, der seit 2017 mit seiner Langzeitliebe Alina verheiratet ist, derweil keinen Anlass für Veränderungen. Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums beim „Frühstücksfernsehen“ erklärte er kürzlich gegenüber „Der Westen“, er wolle bleiben. „Solange es den Laden gibt, bleibe ich da sitzen.“

