
„Stellten das Programm vor (v.l.): Gesa Fischer (Wissenswerkstadt), Prof. Dr. Michaela Vogt (Universität Bielefeld), Maria Munzert (Projektleiterin) und Prof. Dr. Natalie Bartholomäus (Hochschule Bielefeld).“ Foto: Wissenswerkstadt, Tim Fröhlich
Bielefeld bereitet sich auf ein zweimonatiges Festival der Wissenschaft vor:
Im Oktober und November 2026 verwandelt sich die Wissenswerkstadt Bielefeld unter dem Motto „Wie geht’s uns?“ in einen interaktiven Erlebnispark für körperliche und mentale Gesundheit. Die GENIALE 2026, ein zweimonatiges Festival der Wissenschaft in Bielefeld, präsentiert 115 Angebote und rund 500 kostenlose Termine, für die eine Anmeldung teils bereits möglich ist.
Wissenschaft zum Anfassen: Vielfalt und Interaktion
Die GENIALE bietet tiefe Einblicke in verschiedenste Gesundheitsaspekte: von Hirnforschung und den Auswirkungen von Klima und Umwelt auf die Gesundheit bis zur Frage der gesunden Medienzeit für Jugendliche. Spezielle „Schlauer Langer Donnerstag“ (SchLaDo)-Abendveranstaltungen beleuchten Themen wie „Umwelt und Gesundheit“ oder „Gehirn“, oft mit interaktiven Experimenten wie dem Fühlen von Gedanken mittels EEG-Signalen. Insgesamt stehen sechs SchLaDos und fünf GENIALE-Tage zu Aspekten wie „Seltene Krankheiten“ oder „Selbstfürsorge“ auf dem Programm.
„Es geht bei der GENIALE immer ums Mitmachen, Mitreden und Ausprobieren“, betont Gesa Fischer, Co-Leiterin der Wissenswerkstadt. „Wir wollen zeigen, wie Wissenschaft hilft, Fakten von Meinungen zu unterscheiden – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Gelegenheit zum Ausprobieren und Nachfragen.“
Für Familien und mit prominenten Gästen
Für Familien finden an sieben Nachmittagen – meist samstags und vor allem in den Herbstferien – abwechslungsreiche Programme für kleine und große Neugierige statt. Dazu gehören das „Teddybärenkrankenhaus OWL“ (17.10.2026), Dribbeln und Sportwissenschaften mit der Arminia-Fußballschule (26.10.2026), ein Roboter-Familientag (29.10.2026) und gruselige Experimente an Halloween (31.10.2026). Die Universität Bielefeld und die Hochschule Bielefeld laden am 9.10.2026 zum Campustag. Dann gibt es unter anderem Führungen durch echte Labore, bei denen Forschende ihre eigenen Arbeiten erklären. Und bei Vorlesungen der „Kinder-Uni“ sitzen mal die Kleinen im Hörsaal. Für Schulen und andere Bildungseinrichtungen gibt es während der GENIALE ein spezielles kostenloses Workshop-Programm.
Starke Wissenschaftspartner für die Stadtgesellschaft
Das Rückgrat des Programms bilden die Universität Bielefeld und die Hochschule Bielefeld (HSBI), die über 70 Angebote beisteuern. „Die GENIALE zeigt, wie lebendig Wissenschaft wird, wenn sie mitten in der Stadtgesellschaft stattfindet“, sagt Prof. Dr. Michaela Vogt (Uni Bielefeld), und betont die Bedeutung, Forschung unabhängig von Alter oder Vorbildung zugänglich zu machen. Prof. Dr. Natalie Bartholomäus (HSBI) hebt hervor, dass die Hochschule ihre anwendungsorientierte Forschung zu Gesundheitswissenschaften direkt mit der Gesellschaft teilt, um Innovationen und Lösungen zu diskutieren. Insgesamt beteiligen sich über 30 Institutionen. Mit 115 Angeboten ist die GENIALE 2026 doppelt so groß wie im Vorjahr, das bereits 40.000 Besucher anzog.
Anmeldung ab sofort
Für viele Angebote sind die Plätze begrenzt, eine Anmeldung ist ab sofort unter www.geniale-bielefeld.de oder in der Tourist-Information in der Wissenswerkstadt möglich. Dort ist auch das kostenlose, 64-seitige Programmheft erhältlich.
Häufig gestellte Fragen
Wann und wo findet die GENIALE 2026 statt?
Die GENIALE 2026 findet im Oktober und November 2026 in der Wissenswerkstadt Bielefeld statt.
Welche Themen werden bei der GENIALE 2026 behandelt?
Das Festival widmet sich der körperlichen und mentalen Gesundheit und bietet Einblicke in Hirnforschung, Umweltauswirkungen auf die Gesundheit sowie gesunde Medienzeit für Jugendliche.
Sind die Veranstaltungen der GENIALE kostenlos?
Ja, 95 Prozent der 115 Angebote sind kostenlos und erfordern keine Vorkenntnisse.
Wie kann man sich für die Angebote anmelden?
Eine Anmeldung ist ab sofort unter www.geniale-bielefeld.de oder in der Tourist-Information in der Wissenswerkstadt möglich.

