Das Oerlinghauser Team in Schwerte (v.l.): Jannik Hamsen, Alina Rosenthal, Markus Rosenthal, Tim-Moritz Blome und Sebastian Laubenstein.Foto: DLRG Oerlinghausen
Erfolg für die Bergstädter DLRG
Bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen hat die DLRG Oerlinghausen einen Achtungserfolg erzielt. Nach Rang elf im Vorjahr waren die Bergstädter hochmotiviert zu den nationalen Titelkämpfen nach Schwerte gereist, wo sich 800 Rettungssportler aus 100 DLRG-Ortsguppen zu den jährlichen Titelkämpfen trafen. In der Altersklasse ab 25 Jahren sicherte sich das Team mit Markus Rosenthal, Sebastian Laubenstein, Jannik Hamsen, Tim Moritz Blome und Alina Rosenthal einen hervorragenden fünften Platz.
Die Wettkampfdisziplinen
In den Staffelwettbewerben der DLRG stehen vier Rettungssport-Disziplinen auf dem Programm, deren Ergebnisse zu einer Gesamtpunktzahl addiert werden. Zum Auftakt in der Rettungsstaffel und der 4 x 25 Meter Puppenstaffel fanden die Oerlinghauser zunächst nur verhalten in den Wettkampf und blieben unter ihren Möglichkeiten. In diesen Disziplinen werden unter anderem Freistilschwimmen, Flossenschwimmen und das Schleppen einer Rettungspuppe absolviert.
Dramatik in der Gurt-Retter Staffel
Dramatisch wurde es in der dritten Disziplin, der 4 x 50 Meter Gurt-Retter Staffel: Der Mitfavorit auf den Titel und westfälische Nachbar, die DLRG Rheda-Wiedenbrück, patzte bei der Übergabe des Rettungsgerätes und handelte sich eine Zeitstrafe ein. Gleichzeitig zeigte die DLRG Oerlinghausen ihre beste Leistung des Tages und konnte auf Platz sechs vorbei ziehen.
Fulminanter Abschluss
In der abschließenden Hindernisstaffel gelang es dem Team schließlich, den Vorsprung der DLRG Braunschweig mit einem starken Schlussspurt noch aufzuholen und sich auf den fünften Platz vorzuschieben. In der Endabrechnung bedeutete dies die beste Platzierung der Vereinsgeschichte.