Einblicke auf den Workshop mit Vorgeschmack auf den 26. Mäh- und Dengelwettbewerb zu Fronleichnam am Sonntag, den 4.6.2026. Fotos HV Leopoldshöhe, Martin Düsterhoff
Heimatverein Leopoldshöhe vermittelt erfolgreich die Kunst des Mähens und Dengelns
Der Heimatverein Leopoldshöhe veranstaltete seinen zweiten Workshop „Mähen und Dengeln mit der Sense“. Unter Leitung von Thomas Hafemann lernten Teilnehmer auf dem Heimathof das traditionelle Handwerk. Ziel war, Grundlagen zu vermitteln und Begeisterung für das „scharfe Gerät“ an eine neue Generation weiterzugeben, was Hafemann einfühlsam gelang.
Die Kunst des Dengelns
Das Dengeln – das Schärfen der Sensenblätter – ist heute fast vergessen. Das Klopfen der Schneidekante mit einem speziellen Hammer macht sie scharf, was viel Erfahrung erfordert. Obwohl moderne Hilfsmittel wie der „Dengelbengel“ existieren, liegt Thomas Hafemann, Meister dieses Handwerks, daran, die ursprüngliche Technik zu bewahren.
Praktische Übungen: Mähen auf der Wiese
Sechzehn Interessierte, darunter Altmeister Baldur Hafemann und Klaus Degelau, nahmen teil. Zuerst wurde auf der Wiese das Mähen geübt. Thomas Hafemann demonstrierte Haltung und Sensenanpassung, entscheidend für lockeres, schwungvolles Schneiden des Grases und Ablegen in den Schwad. Weite Armbewegungen (ca. 180 Grad Mähradius) und eine leicht gebückte Haltung verfeinerten die Technik. Die junge Generation zeigte Eifer, denn „nur Übung macht den Meister“.
Praktische Übungen: Dengeln im Innenhof
Anschließend wurde im Innenhof das Dengeln geübt. Auf einem Hocker sitzend, mit dem Dengelamboss zwischen den Füßen, klopften die Teilnehmer mit Gefühl und Treffsicherheit die Sensenblätter.
Ausblick auf den Wettbewerb
Ein Regenschauer zur Mittagspause bot Gelegenheit für fachlichen Austausch bei Bratwurst und Getränken. Der Workshop war erfolgreich und machte Spaß. Die Teilnehmer blicken auf den 26. Mäh- und Dengelwettbewerb am 4.6.2026, Fronleichnam, 11.00 Uhr auf dem Heimathof.