
Die Künstlerin Marie-Anne Flüchter-Steffen übergibt Bürgermeister Peter Heepmann ihr Werk für das Bürgermeisterbüro im Rathaus Oerlinghausen. Foto: © Stadt Oerlinghausen
Kunst im Rathaus Oerlinghausen
Der politische Alltag in Oerlinghausen erhält eine künstlerische Note. Im Nachgang der Ausstellung „AugenBlicke“, die im vergangenen Jahr im Bürgerhaus stattfand, hat die Künstlerin Marie-Anne Flüchter-Steffen ein besonderes Exponat als Leihgabe an Bürgermeister Peter Heepmann übergeben.
Die Symbolik des Esels im Kunstwerk
Der Esel nimmt im Werk von Marie-Anne Flüchter-Steffen eine besondere Rolle ein. Er steht exemplarisch für Tiere, die im Alltag häufig übersehen oder unterschätzt werden. In ihrer malerischen Interpretation wird der Esel jedoch zum ausdrucksstarken Charakterkopf: ruhig und aufmerksam, eigensinnig und zugleich von innerer Stärke geprägt. Eigenschaften wie Geduld, Beharrlichkeit und Bodenständigkeit, die dem Tier zugeschrieben werden, erhalten dadurch eine neue Wertschätzung.
Dank und Anerkennung des Bürgermeisters
Bürgermeister Peter Heepmann zeigte sich dankbar für die Leihgabe und würdigte zugleich die Arbeit der Künstlerin: „Ich freue mich sehr, dass dieses besondere Werk nun meinen Arbeitsalltag begleitet. Es erinnert daran, auch dem Unspektakulären mit Aufmerksamkeit zu begegnen – eine Haltung, die für politisches Handeln von großer Bedeutung ist.“ Darüber hinaus hob er das langjährige künstlerische und pädagogische Engagement von Marie-Anne Flüchter-Steffen in und für Oerlinghausen hervor.
Kulturelle Impulse im öffentlichen Raum
Mit der Leihgabe bleibt die Ausstellung über ihren ursprünglichen Zeitraum hinaus präsent und macht Kunst bewusst im politischen Alltag des Rathauses sichtbar. Sie setzt damit ein Zeichen für die Bedeutung kultureller Impulse im öffentlichen Raum.
