„Le Grand Macabre“ Foto: © Illustration, Reinhard Kleist
Opern-Highlight in der Rudolf-Oetker-Halle
Ein Datum, das passender kaum sein könnte: Am Freitag, den 13.3.2026, lädt die Rudolf-Oetker-Halle zur Premiere von György Ligetis einziger Oper „Le Grand Macabre“. Ab 20.00 Uhr erwartet das Publikum ein Abend, der sich dem Jüngsten Gericht auf höchst ungewöhnliche Weise widmet.
Endlich ist er da, der große Weltuntergang
– zumindest wenn man Nekrotzar, dem „großen Makabren“, Glauben schenkt. Er verkündet den Bewohnern von Breughelland das unausweichliche Ende. Doch Ligetis Werk ist keine düstere Dystopie, sondern eine amüsant-ironische „Anti-Anti-Oper“. Der geplante Apokalypse-Termin scheitert an allzu menschlichen Schwächen: Als um Mitternacht der „große Knall“ erfolgen soll, ist Nekrotzar schlichtweg handlungsunfähig – er liegt betrunken unter dem Tisch.
Die Oper in vier Bildern
basiert auf Michel de Ghelderodes Schauspiel La Balade du Grand Macabre; das Libretto stammt von Michael Meschke und György Ligeti selbst. Es ist ein groteskes Spiel mit dem Tod, das musikalische Virtuosität mit absurdem Theater verbindet.
Karten und Vorverkauf
Interessierte können sich ihre Plätze für dieses Spektakel an der Theater- und Konzertkasse (Altstädter Kirchstraße 14, Bielefeld, Tel. 0521-515454 sichern. Zudem sind Tickets online unter buo-bielefeld.de sowie rudolf-oetker-halle.de verfügbar. Für Kurzentschlossene öffnet die Abendkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.