Ein Ort für Glauben, Ruhe und WürdeKlinikum Lippe eröffnet muslimische Gebetsräume

1. Aug. 2026 | Überregionales

Gruppe von Männern und Frauen im Flur des Klinikums Lippe vor Wand mit Logo und Notaufnahme-Schildern

Klinikum Lippe

Neues Angebot für Muslime im Klinikum Lippe

Das Klinikum Lippe hat am 13. Juli 2026 an seinen Standorten Detmold und Lemgo muslimische Gebetsräume eröffnet. Diese bieten Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Besuchern und Mitarbeitenden künftig die Möglichkeit, ihren Glauben während eines Krankenhausaufenthaltes in Ruhe, Würde und nach ihren religiösen Regeln zu leben. Die neuen Räume ergänzen die bereits bestehenden Gebets- und Andachtsräume für Menschen christlichen Glaubens.

Zeichen für Respekt und Offenheit

„Diese Räume sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie wir im Klinikum Lippe miteinander arbeiten und Menschen empfangen möchten: respektvoll, offen und gemeinsam“, betont Dr. Niklas Cruse, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Lippe, bei der feierlichen Eröffnung, zu der Gäste aus den muslimischen Gemeinden der Region, Vertreter der Städte und des Kreises sowie Mitarbeitende des Klinikums gekommen waren. Ihm ist wichtig: „Als kultursensibles Krankenhaus ist es unser Anspruch, für alle Menschen da zu sein, unabhängig von Herkunft, Kultur oder Glauben. Gerade im Krankenhaus wissen wir, um den Wert von Halt und Orientierung, besonders in schwierigen Lebenssituationen.“

Enge Zusammenarbeit mit Gemeinden

Pflegedirektor Andreas Zeisberg ergänzt: „Die Gebetsräume sind in enger Zusammenarbeit mit den muslimischen Gemeinden aus Detmold und Lemgo entstanden. Die Abstimmung war von großer Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. An beiden Standorten wurden zudem zentrale Bereiche für rituelle Waschungen eingerichtet.“

Praktische Details und Ansprechpartner

Die muslimischen Gebetsräume sind ausgeschildert und befinden sich in Detmold in der ersten Etage des Bettenhauses und in Lemgo im Untergeschoss. Begleitet wurde die Raumgestaltung auch von den Beauftragten für Kultursensibilität am Klinikum Lippe: Coskun Aslan am Standort Detmold und Abdou Mohamad Saleh am Standort Lemgo. Sie stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und tragen dazu bei, kulturelle Vielfalt im Klinikalltag bewusst zu gestalten und erlebbar zu machen.

Häufig gestellte Fragen

Wo befinden sich die neuen Gebetsräume?

Die muslimischen Gebetsräume sind ausgeschildert und befinden sich in Detmold in der ersten Etage des Bettenhauses und in Lemgo im Untergeschoss.

Wer hat die Gebetsräume eröffnet und warum?

Das Klinikum Lippe hat die Gebetsräume am 13. Juli 2026 eröffnet. Laut Dr. Niklas Cruse, dem kaufmännischen Geschäftsführer, sind sie ein sichtbares Zeichen für Respekt und Offenheit und unterstreichen den Anspruch des Klinikums, als kultursensibles Krankenhaus für alle Menschen da zu sein, unabhängig von Herkunft, Kultur oder Glauben.

Wer kann die Gebetsräume nutzen?

Die Gebetsräume stehen Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Besuchern sowie Mitarbeitenden des Klinikums offen.

Gab es eine Zusammenarbeit bei der Einrichtung der Räume?

Ja, die Gebetsräume sind in enger Zusammenarbeit mit den muslimischen Gemeinden aus Detmold und Lemgo entstanden. Die Raumgestaltung wurde zudem von Coskun Aslan und Abdou Mohamad Saleh, Beauftragten für Kultursensibilität am Klinikum Lippe, begleitet.

Mehrere Männer und eine Frau mit Kopftuch schneiden gemeinsam ein weißes Band zur Eröffnung neuer Gebetsräume
Feierliche Eröffnung der muslimischen Gebetsräume in Lemgo (links) und Detmold (rechts) am 13.7.2026. Foto: Klinikum Lippe GmbH
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