Polnische Schülergruppe des „Liceum Nr. XIV“, Breslau - hier zu Besuch im Landtag mit dem Abgeordneten Klaus Hansen. Foto: @ Klaus Hansen, MdL
Rudolf-Brandes-Gymnasium begrüßt polnische Schülergruppe aus Breslau: Besuch im Freilichtmuseum Detmold und dem Landtagsabgeordneten Klaus Hansen waren Programm
Schon seit rund dreißig Jahren unterhält das Rudolph-Brandes-Gymnasium freundschaftliche Kontakte mit dem Nachbarland Polen und organisiert regelmäßige Schüleraustausche. So waren jetzt 16 Schülerinnen und Schüler des „Liceum Nr. XIV“ in Breslau für sechs Tage zu Gast.
Vielfältiges Besuchsprogramm
Begleitet wurden sie von ihren Lehrkäften Karolina Ostaszewska-Herha und Łukasz Stępień. Sie wohnten in den Familien der Gastschüler, nahmen am Unterricht teil und erkundeten die nähere und weitere Umgebung. Bei wunderbarem Herbstwetter wurden das Freilichtmuseum Detmold ebenso besichtigt wie die die berühmte „Kö“ in Düsseldorf und der dortige Landtag.
Politische Einblicke und Bedeutung der Völkerverständigung
In einer Fragerunde mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Hansen standen aktuelle politische Themen im Fokus, zum Beispiel ging es um Fragen der sozialen Gerechtigkeit, die mögliche Absenkung des Wahlalters und auch das in Polen und Deutschland unterschiedliche Mindestalter für den erlaubten Bierkonsum.
Auf die Bedeutung der Völkerverständigung ging Christine Fanenbruck, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bad Salzuflen, bei einem Empfang der polnischen Gäste ein. Insbesondere in Zeiten geopolitischer Unruhen sei es wichtig, persönliche Kontakte zu knüpfen und so eine kleine Keimzelle der Freundschaft zu bilden.
Ausblick auf den Gegenbesuch und historische Verantwortung
Im März 2026 wird die deutsche Gruppe mit ihren Lehrkräften Dinah Heilmann und Burkhard Schmidt die wunderbare Stadt Breslau besuchen. Einen wichtigen Programmpunkt wird mit einer Führung in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau aber auch das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte bilden.