Lösung für schnellere Einsatzzeit gefunden

22. Aug. 2025 | Leopoldshöhe

Bürgermeister Dr. Martin Hoffmann (rechts) bedankt sich bei Marie-Luise Asemissen, die stellvertretend für alle Beteiligten mit ihrem Sohn Hans-Christian zur Übergabe gekommen war. Im Hintergrund die Ausfahrt des Wirtschafsweges im Industriegebiet. Foto: Reiner Toppmöller

Kurzer Weg für die Einsatzkräfte ins Industriegebiet

Leopoldshöhe (rto). Unkomplizierte Wege gehen, bringt oft Vorteile für alle Beteiligten. Diese Erkenntnis führte jetzt zu einer Lösung, die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatzfall schneller in das Industriegebiet Westring zu bringen.

Bisher mussten die Kameraden, die im Norden der Gemeinde ihren Standort haben, die Bahnlinie nach Lage zweimal queren. Das könnte zu Problemen führen, wenn dann ausgerechnet die Schranken heruntergelassen sind.

Deshalb sprach Bürgermeister Dr. Martin Hoffmann auch von einem historischen Moment, als der Wirtschaftsweg auf der Höhe Westring 61 jetzt offiziell als Feuerwehrzufahrt vorgestellt wurde. Der Feuerwehr steht ab sofort ein deutlich schnellerer Weg ins Gewerbegebiet zur Verfügung. Dieser beginnt bei Möbel Fillies in Bechterdissen. Von dort führt er über Wirtschaftswege und private Flächen bis zu Becker Chemie und in das Industriegebiet am Westring.

Durch Gespräche mit Anwohnenden und den Eigentümern des Weges konnte eine Einigung erzielt werden. Der neue Weg verläuft so, dass die Bahnschienen nicht überquert werden müssen. Damit kann die Feuerwehr künftig rund 80 Prozent des Gewerbegebietes deutlich schneller erreichen.

Jahrelang gab es die Meinung das eine Zufahrt hier nicht möglich sei. „Die Aussage, hier könne man nichts machen, wollte ich nicht akzeptieren“, so Martin Hoffmann und bedankte sich am Tag der Übergabe bei Marie-Luise Asemissen, die stellvertretend für alle Beteiligten mit ihrem Sohn Hans-Christian zur Übergabe gekommen war. Sie hatte das Anliegen von Beginn an unterstützt, da sie selbst aus eigener Erfahrung feststellen musste, wie wichtig es ist, dass die Feuerwehr im Einsatzfall schnell vor Ort ist.

Auch finanziell überzeugt die Lösung: Während erste Schätzungen noch bei rund 45.000 Euro lagen, konnte die Bauausführung für 23.000 Euro realisiert werden. Die Arbeiten umfassten die Aufbereitung des Weges, das Freischneiden der Trasse sowie den Ausbau der Wege für die Tragfähigkeit für LKW. Zusätzlich wurde ein absolutes Halteverbot am Bolhöferweg eingerichtet, um die Durchfahrt zuverlässig zu sichern.

Für die Feuerwehr und den Abwasserbetrieb (AWL) ist die Lösung doppelt wertvoll: Neben der neuen Zufahrt wurde auch der Zugang zum Regenrückhaltebecken aufgearbeitet und fit für die Zukunft gemacht.

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