„Mähfreier Mai“: Insekten zuliebe weniger mähen und Natur vor der Haustür genießen

3. Mai 2026 | Überregionales

Dichter grüner Rasen mit vielen leuchtend gelben Löwenzahnblüten und zarten lila Wiesenblumen

BUND Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe (OWL)

OWL. Im Mai suchen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten nach Nahrung. Doch oft wird ihnen das „Buffet“ durch großflächiges Mähen entzogen. „Wer jetzt mäht, räumt Insekten ihre Nahrungsgrundlage weg“, warnt Bernd Meier vom BUND Regionalgruppe OWL. Der BUND ruft daher zum „mähfreien Mai“ auf: Den Rasenmäher stehen lassen, um Artenschutz zu betreiben.

Schon eine ungemähte Ecke oder ein Randstreifen hilft Insekten enorm. So profitieren Mensch und Natur gleichermaßen: weniger Arbeit und mehr Artenvielfalt direkt vor der Haustür. Höheres Gras schützt zudem den Boden vor Austrocknung, verbessert das Mikroklima und steigert die Bodenqualität, da sich Regenwürmer und andere Kleinlebewesen dort wohlfühlen.

Wettbewerb: Zeigen Sie Ihre ungemähte Oase!

Teilen Sie vom 30.5.2026 – 5.6.2026 ein Foto Ihrer ungemähten Rasenfläche mit uns: E-Mail: bernd.meier@bund.net. Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Naturgartenbücher „Bio-Starter“ und Samentütchen mit Wildblumensamen. Machen Sie mit!

Hintergrund

Der „mähfreie Mai“ ist eine Initiative des BUND, die auf die Bedeutung von Wildblumenwiesen für Insekten hinweist und ursprünglich aus Großbritannien stammt. Rasenflächen in Deutschland sind oft artenarm; selbst kleine ungemähte Flächen bieten jedoch lebenswichtigen Raum. Der Mai ist entscheidend, da im Frühling viele nektar- und pollenhaltige Pflanzen eine Chance zum Blühen erhalten müssen.

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