Historisches Museum lädt zur Aufarbeitung ein
Für die Kriegswirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland spielte Zwangsarbeit eine wichtige Rolle. Mehr als 10 Millionen „Fremdarbeiter“ und Kriegsgefangene, überwiegend aus Osteuropa, mussten in Fabriken und in der Landwirtschaft das NS-Regime unterstützen. Dabei waren schlechte Verpflegung, die Unterbringung in Lagern und rigide Strafen bei Zuwiderhandlung an der Tagesordnung.
Zwangsarbeit in Bielefeld
Auch in Bielefeld profitierten viele Unternehmen von den etwa 10.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die hier im Einsatz waren.
Stadtführung zur Thematik
Im Rahmen einer Stadtführung des Historischen Museums wird am Sonntag, den 12.4.2026, um 15.00 Uhr die damalige Situation erläutert. Die Teilnahme kostet sieben Euro.
Anmeldung
Eine Anmeldung unter Tel.: 0521-513635 ist erforderlich.