
Diese beiden urigen Teilnehmer nennen sich ”Hexenfilz” sie spinnen nicht nur ihre eigene Wolle, sondern verkaufen auch witzig Dinge Spüllappen und Rückenkratzer aus ihrem Material. Fotos: Reiner Toppmöller
Wetterkapriolen trüben Feststimmung nicht: 35. Umwelttag in Salzuflen trotzt Starkregen und Schwüle.
Wetterkapriolen am Umwelttag
Salzuflen (rto). Noch am Tag davor Temperaturen über dreißig Grad. Doch dann über Nacht der Regen. Am frühen Sonntagmorgen sorgte der Starkregen bei einigen Ausstellern für ein jähes Erwachen. Doch wie der Geschäftsführer des UWZ, Ulrich Kaminsky, sagte, habe es nur zwei Pavillons „gerissen”.
Und wieder einmal bestätigte sich die Tatsache, dass es am Umwelttag entweder regnet wie in Strömen oder man sich bei hoher Hitze durch das Gelände bewegt. Denn das Gewitter und der Starkregen brachten außer schlammigen Boden auch noch die Schwüle mit sich.
Ein Publikumsmagnet im Wandel
Doch der Umwelttag im UWZ ist immer noch ein Publikumsmagnet auch wenn er schon längst nicht mehr das ist, was er einmal war. Das Gelände mit den Anbietern umweltfreundlicher Technik fehlt schon lange und der Handwerkermarkt ist bis auf zwei drei wirkliche Handwerker auf ein Sammelsurium von Anbietern mehr oder weniger geschmackvoller Dinge geschrumpft. Nur noch zwei Schulen und Kindergärten waren auf dem Gelände mit ihren Angeboten vertreten und Jens Heuwinkel mit seinem Sauresani ist Stammgast auf der Bühne.
Bewährte und neue Attraktionen
Stolz war Ulrich Kaminsky auf die Teilnahme von Schauspieler Peter Trabner mit seinem „Die Regenwurm Traumreise“ am Schulgarten. Ab Mittag füllte sich dann das Gelände wie immer merklich. Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen oder Stände mit Spezialitäten aus dem Mittelmeerraum, locken eben immer noch.

