Zur Ausgabestelle in Asemissen kommen mehr Kunden aus Oerlinghausen

9. Feb. 2026 | Oerlinghausen

SPD-Fraktion Oerlinghausen unterstützt die „Tafel“

Spende für die Tafel

Oerlinghausen/Leopoldshöhe (kd). „Mit einer Geldspende tragen Sie dazu bei, dass Menschen in Notsituationen schnell und effizient geholfen wird“, heißt es in einem Aufruf der „Tafel“. Die Oerlinghauser SPD-Fraktion hat die Bitte vernommen und übergab der „Tafel“-Ausgabestelle in Leopoldshöhe-Asemissen 300 Euro.

Hintergrund der Spendenaktion

Die Wahlen im vergangenen Jahr waren auch für die SPD Oerlinghausen mit mehr Arbeit als sonst verbunden. Die Mühe lohnte sich, zumal die Partei bei der Kommunalwahl 31 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichen konnte. Als stärkste Fraktion sind die Sozialdemokraten mit zehn Mitgliedern im Rat vertreten. Zum Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Wahlkampf lud der neue Fraktionsvorsitzende Reinhard Wollny die Mandatsträger der SPD zu einem Weihnachtsessen ein.

Bei der Gelegenheit erinnerte sich die Runde daran, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger kein besonderes Festmahl leisten können, weil sie in eine finanzielle Notlage geraten sind. Spontan entschieden die Ratsvertreter daher, für die „Tafel“ zu spenden. Dieser Verein sammelt einwandfreie Nahrungsmittel, die nicht mehr verwendet werden, und gibt sie an Bedürftige weiter.

Wachsende Herausforderungen für die Helfer

Bei ihrem Besuch in der Ausgabestelle Asemissen erfuhren der Fraktionsvorsitzende Wollny und seine Stellvertreterin Angela Paporovic, dass immer mehr „Tafel“-Kunden aus der Bergstadt versorgt werden. „Jetzt stammt die Hälfte aus Oerlinghausen, die andere wohnt in Leopoldshöhe“, teilte die 2. Vorsitzende Birgitt Psiorz mit. In der Ausgabestelle Asemissen sind 80 ehrenamtliche Hilfskräfte tätig. Sie sortieren die Lebensmittel und geben sie aus. An fünf Tagen in der Woche fahren Freiwillige, ausschließlich Rentner, zu 16 Supermärkten in der Region, um überzählige Ware abzuholen. „Im Gegensatz zu früher kalkulieren die Läden aber heute viel genauer, so dass für uns weniger übrigbleibt“, sagte Birgitt Psiorz. „Wir müssen deshalb hinzukaufen.“ Insofern sei der Geldbetrag hoch willkommen.

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