Zwei Vorträge im Schloss Brake eröffnen innovative Denkmalpflege-Perspektiven

8. Mai 2026 | Überregionales

Zwei Frauen sitzen lächelnd an einem Holztisch, dazwischen eine Vase mit gelben Blumen

Neue Denkmalpflege-Ansätze: Von KI bis Kulturgut im Schloss Brake

Lemgo. Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake lädt im Mai 2026 zu zwei Vorträgen ein, die neue Perspektiven auf die Denkmalpflege eröffnen. Im Rahmen der Sonderausstellung „Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird Tradition und Innovation in der Bewahrung unseres Kulturerbes beleuchtet.

Künstliche Intelligenz revolutioniert Denkmalpflege: Projekt „StoneCrackMon“

Am Sonntag, den 17.5.2026, um 15.00 Uhr, stellt Dr. Stefanie Hittmeyer vom Fraunhofer-Institut Lemgo das Projekt „StoneCrackMon“ vor: Eine Künstliche Intelligenz revolutioniert die Sicherheitsprüfung von Steinobjekten. Statt manueller Tests wertet das System akustische Signaturen objektiv aus, was die effiziente Erkennung von Schäden erleichtert. Fachkräfte sollen künftig Messergebnisse via Smartphone erhalten. Der Eintritt am 17.5.2026 ist passend zum Internationalen Museumstag frei!

Denkmale jenseits des Baudenkmals: Ausstattung, Sammlung, Erinnerung

Am Mittwoch, den 20.5.2026, ebenfalls um 15.00 Uhr, widmet sich Historikerin Lisa Bergann vom Fürstlichen Residenzschloss Detmold dem Thema „In Stein gemeißelt? Ausstattung, Sammlung, Erinnerung: Denkmale jenseits des Baudenkmals“. Sie erläutert, wie Möbel, Gemälde und Textilien in Schlössern historische Bedeutung entfalten, als eigenständige Denkmale gelten und welche Herausforderungen ihre Erhaltung mit sich bringen.

Beide Vorträge zeigen die Vielfalt moderner Denkmalpflege – von KI-Technologie bis zur Bewahrung historischer Raumensembles. Sie betonen die zentrale Rolle des Kulturerbes für die Zukunft. Anmeldung unter Tel. 05261-2502190 oder per E-Mail an: E-Mail: [email protected]. Eintritt am 17.5.2026 ist frei; am 20.5.2026 beträgt er fünf Euro.

Lächelnde junge blonde Frau mit Brille in hellblauem Oberteil vor dunklem Hintergrund
Auch Möbel, Gemälde und Textilien können Denkmale sein. Die Historikerin Lisa Bergann vom Fürstlichen Residenzschloss Detmold berichtet am 20.5.2026, über Ausstattung, Sammlung und Erinnerung. Foto: Tom Fluegge
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