
Der Auftakt des „Denken.Fühlen.Handeln - Ein Festival für planetarische Gerechtigkeit“ findet mit einem multimedialen Event in der Wissenswerkstadt statt.Foto: Veit Mette
Wie wollen wir in Zukunft leben – und wer entscheidet darüber? Mit diesen Fragen eröffnet das Festival „Denken.Fühlen.Handeln – Ein Zukunftsfestival für planetarische Gerechtigkeit“ sein diesjähriges Programm. Vom 2. bis 5.7.2026 laden das Welthaus Bielefeld e.V. und die AG Migrationspädagogik und Rassismuskritik der Universität Bielefeld unter anderen in Kooperation mit der Wissenswerkstadt Bielefeld zu rund 90 kostenfreien Veranstaltungen ein.
Das Festivalprogramm ist in einem partizipativen Prozess mit zahlreichen Akteur:innen aus Bildung, Kunst und Wissenschaft entstanden und findet an unterschiedlichen Orten in Bielefeld statt. Es richtet sich an alle, die sich mit planetarischer Gerechtigkeit und zukünftigen Entwicklungen auseinandersetzen möchten.
Vielfältiges Programmangebot
Die rund 90 Veranstaltungen reichen von Workshops und Diskussionen bis zu Konzerten, Ausstellungen sowie Film- und Theaterformaten. Konkrete Einblicke in das vielfältige Programm geben z.B. der „Tüftel-Nachmittag“ für Familien in der Wissenswerkstadt, die Lesung „Gerechte Zukünfte“ und reale Utopien mit Kübra Gümüşay in der Stadtbibliothek, die Podiumsdiskussion „Faschisierung der Gesellschaft“ in der VHS Bielefeld oder die Ausstellung „In Welten treten – Begehbare Räume zu Rassismus, Umwelt und Krieg“ in der Auto-Kultur-Werkstatt.
Eröffnung und Diskussionspanel
Am Donnerstag, 2.7.2026, um 17.00 Uhr eröffnen Prof. Paul Mecheril (Universität Bielefeld), Dr. Lara Esther Bartels (Welthaus Bielefeld) und Juliane Sellenriek (Universität Bielefeld) das Festival in der Wissenswerkstadt. Im Anschluss (18:00 Uhr) diskutiert das Podium „Welche Zukunft? Wessen Zukunft?“ zentrale Fragen des Festivalthemas „Zukünfte“: Wer prägt unsere Zukunftsbilder und wessen Perspektiven fehlen?
PLURIVERSUM – Ein multimediales Highlight
Darauf folgt (20.00 Uhr) mit „PLURIVERSUM – Global South Impulse“ ein multimediales Highlight. Die indigene Aktivistin Patricia Gualinga berichtet aus dem Widerstand der Kichwa-Gemeinde Sarayaku für den Schutz des Amazonas und erläutert, welche Zukunftsvorstellung das Leben und den Widerstand der Gemeinde in Ecuador nährt. Ihre Perspektive verbindet sich mit der Musik von Grupo Sal und Videoarbeiten von Johannes Keitel. Moderiert von Alberto Acosta und Sandra Weiss entsteht ein Dialograum, der globale Perspektiven mit lokalen Fragen verknüpft.
Im Zentrum steht die Idee der Pluriversalität: eine Welt, in der viele Perspektiven gleichberechtigt nebeneinander bestehen und zusammenwirken. Am Freitag, 3.7.2026 (10.30 Uhr) wird das Thema in einem Workshop in der Wissenswerkstadt vertieft.
Wichtige Informationen
Eröffnung: 2.7.2026, ab 17.00 Uhr
Ort: Wissenswerkstadt Bielefeld
Eintritt: frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig
Weitere Informationen und das ganze Programm:
www.planetarischegerechtigkeit.de/dfh-festival/



