
Der Abiturjahrgang 2026 auf einen Blick. Foto: Privat
Auftrag zu demokratischer Partizipation
„KI wird die Arbeitsbedingungen zukünftiger Generationen verändern“. Arbeitsplätze könnten „unwiderruflich durch sie ersetzt werden“. So lautete die etwas düstere Vision von Schulleiter Oliver Dudek. Eine prognostische Absage an die Zukunft junger Menschen – mitnichten. Dudek zitierte Satre, der 1946 feststelle, dass der Mensch zur Freiheit verurteilt sei und nicht nicht entscheiden könne, weil er ein Bewusstsein habe. Dieses Bewusstsein nehme auch unsere Abiturient*innen in die Pflicht – auch und gerade in Bezug auf demokratische Partizipation. Das Abitur sei somit mehr als nur ein Schulabschluss so Dudek.
Der Bildungsauftrag der GE Aspe
An der GE Aspe haben junge Menschen gelernt, Quelle zu prüfen, Argumente kritisch zu hinterfragen, begründete Positionen zu vertreten. Dafür gäbe es nicht nur einen Platz, sondern auch eine essenzielle Notwendigkeit in unserer Gesellschaft. Einen Auftrag für gebildete, mündige Menschen, Fehlinformationen durch Wissen und Aufklärung zu entlarven. Selbständiges, reflektiertes Denken und Handeln sind nicht die einzigen Attribute, die das demokratische Verständnis unserer Schule beschreiben. Das System Gesamtschule steht darüber hinaus für Durchlässigkeit, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit und stellt so möglicherweise die demokratischste Schulform in der nordrhein-westfälischen Bildungslandschaft dar.
Erfolge und Anerkennung
18 Abiturienten von 2026 kamen mit einer Realschul-, zehn sogar mit einer Hauptschulempfehlung an die GE Aspe. 28 Ritterschläge für persönliche Resilienz, Leistungs- und Opferbereitschaft. Ritterschlag aber auch für die pädagogische Arbeit an unserer Schule, die ihren täglichen Ausdruck in Empathie, Geduld und Expertise ihrer Lehrkräfte findet. Der Dank des Schulleiters richtete sich am Abend der Zeugnisausgabe an alle Lehrkräfte der GE Aspe, galt im Besonderen aber Annette Voß und Nils Pape, den Jahrgangsstufenleitenden der scheidenden „Q2“.
Die Abiturfeier
Dudek war der Stolz auf den insgesamten zehnten Abiturjahrgang sichtlich anzumerken, als er unter Anwesenheit von Bürgermeister Dirk Tolkemitt 55 SchülerInnen zu ihrem Reifezeugnis gratulierte, von denen sich sogar 14 über ein Abitur mit einem Durchschnitt von 1,9 oder besser freuten. Die beste Abiturleistung erbrachte Jule Kühler mit einem Durschnitt von 1,1. Für die akustische Untermalung des Abends sorgten der Lehrer*innenchor mit „Friend like me“ sowie die Abiturientinnen Swaantje van Gellekom und Paula Dencker, die die Ballade „This Wish“ als Duett zu Gehör brachten.
Verabschiedete Abiturient*innen
Verabschiedet wurden: Joline Ahrendt, Zekra Alkhatib, Lenja Altheide, Karolina Annuß, Savanna Bartsch, Fabian Bröker, Joel Anant Choowitwongnaree, Corina Croitoru, Maya Sophie Czuj, Paula Dencker, Anika Dieckmann, Leon Eikermann, Mia-Sophie Engehausen, Beyza Ergin, Nicholas Fansel, Lilly Genevieve Göbel, Eliana Gummelt, Hella Nova Hentschel, Mads Jadon Ipsen, Noah Johannesmeier, Tyler Lewis Jungilligens, Tim Kallfaß, Nick Adrian Kastner, Victoria Katharina Kaufmann, Maja Amelie Kieslich, Muhammed Emir Kizilkaya ,Chanel Klein, Ertunc Komitee, Janko Elias Kopp, Ole Lennard Koring, Mia-June Krafft, Jule Friederike Kühler, Nick Mischin, Romesa Musliu, Ronja Nehring, Lilith Nicolai, Havin Palamut, Malik Rosi, Jana Josephine Schimmel, Eden Charlott Sielemann, Ruben Steinmeier, Sina Stolpe, Maja Striet, Timo Fabian Thies, Romy June Trachte, Swaantje van Gellekom, Amy-Lee Grace Vogel, Luna Letitzia Vogel, Jonas Wächter, Francesca Welslau und Simon Wüllner

