Der Erweiterungsbau der Grundschule Helpup bietet zahlreiche Vorteile

13. Juli 2026 | Oerlinghausen

Eine Frau mit rotem Haar spricht vor einer Gruppe Erwachsener in einem Rohbau mit unverkleideter Decke und Fenstern

Es geht zügig voran

In Oerlinghausen-Helpup informierte Ulrike Petersen, Leiterin der Grundschule Helpup, kürzlich beim „Roten Grill“ der SPD über den zügigen Fortschritt des Erweiterungsbaus. Dieser Neubau soll bereits zum Ende der Sommerferien teilweise fertig sein, sodass zwei provisorisch genutzte Klassenräume wieder freigegeben werden können, und die Offene Ganztagsschule (OGS) kann voraussichtlich im Herbst einziehen. Zu der Informationsveranstaltung, bei der die Schulleiterin bei einem Rundgang über den Stand der Bauarbeiten berichtete, waren 50 Interessenten erschienen.

„Hier hat sich eine Menge getan“, sagte Ulrike Petersen, Leiterin der Grundschule. „Vor einem Jahr war erst die Bodenplatte gegossen. Nicht zuletzt wegen des trockenen Wetters ging es gut voran.“ Sie fügte hinzu: „Alle wollen den Zeitplan einhalten, deshalb arbeiten die Fliesenleger auch am Samstag.“ Petersen zeigte sich deshalb zuversichtlich, dass bereits zum Ende der Sommerferien die Räume im ersten Stock des Erweiterungsbaus fertig werden. Dann werden wieder zwei Klassenräume frei, die derzeit noch provisorisch von der Verwaltung genutzt werden.

Neue Räumlichkeiten für Mensa und OGS

Zwischen dem Altbau von 1927 und dem „Neubau“ von 1968 entsteht derzeit der zweigeschossige Riegel. Hier werden die Mensa, die Büros und die Nachmittagsbetreuung („Offene Ganztagsschule“) untergebracht. Die OGS wird im Herbst einziehen können. Die Schülerinnen und Schüler werden aktuell in Containern betreut. „Der Vertrag ist bereits zum November gekündigt“, teilte die Schulleiterin mit.

Verbesserte Ausstattung und Barrierefreiheit

Die Erweiterung bietet mehrere Vorteile: Anstelle einer einzigen Toilettenanlage, werden es künftig auf beiden Etagen Sanitärräume geben. Der neue Aufzug stellt eine Erleichterung für behinderte Kinder dar. Bislang verfügte die Grundschule über keinen Klassenraum, der ebenerdig zu erreichen war. Neben dem Lehrerzimmer und den Büros sind ferner ein Raum für die Sozialarbeit und ein Krankenraum mit Liege vorgesehen. Beides fehlte bislang. „Im Notfall mussten wir die Schüler auf den Boden legen“, sagte Ulrike Petersen.

Die OGS mit 130 angemeldeten Mädchen und Jungen erhält mehr Platz, unter anderem einen multifunktionalen Raum, der zugleich eine Rückzugsmöglichkeit bietet, und einen Sozialraum für die Beschäftigten. In den Herbstferien werden noch zwei Übergänge gebaut, der alle drei Gebäude auf der ersten Etage miteinander verbindet.

Mensa auch für Vereine nutzbar

Es ist geplant, die Mensa mit Ausnahme der Ferien am Abend auch Helpuper Vereinen für Versammlungen und Besprechungen zur Verfügung zu stellen. 199 multifunktionale Stühle sind bereits bestellt, in der „Bürgerküche“ werden Backöfen und eine Spülmaschine vorhanden sein. „Es soll aber eine Mensa bleiben und soll kein Partyraum werden“, betonte die Schulleiterin. Bürgermeister Peter Heepmann zeigte sich beeindruckt vom Baufortschritt. „Auch optisch finde ich die Verbindung von Beton und Holz, von schwarzen und grünen Elementen an der Fassade sehr gut gelungen“, sagte er.

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