Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland eine Rekordernte von etwa 13,4 Millionen Tonnen Kartoffeln, die bundesweit rund 17 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt lag. Tobias Behrenkamp, ein Landwirt aus dem Landkreis Osnabrück, der zusammen mit seinem Bruder Phillip einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, bestätigt diese Entwicklung. Er betont: „Um qualitativ hochwertige Kartoffeln anzubauen, braucht es Know-how und mehr als nur Glück.“
Rekordernte bei den Kartoffeln
Der 38-jährige Tobias Behrenkamp führt zusammen mit seinem älteren Bruder Phillip einen landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Osnabrück. Die Familie Behrenkamp baut schon immer Kartoffeln an und verfügt über entsprechendes Know-how bei dieser Feldfrucht. Tobias Behrenkamp erinnert sich: „Eine vergleichbare Menge, ich hab‘ das in unseren Büchern nachgesehen, hat mein Vater zuletzt vor 25 Jahren geerntet.“ Deutschland ist innerhalb der EU mit Abstand der größte Kartoffelanbauer; der bundesdeutsche Pro-Kopf-Verbrauch lag zuletzt bei rund 63,5 kg Kartoffeln, wie der Verband der Kali- und Salzindustrie (VKS) berichtet.
Mit Kaliumdünger zur guten Ernte
„Um vernünftige Erträge zu ernten, kommt es natürlich zum einen auf die richtige Witterung innerhalb des Anbaujahres an“, sagt Behrenkamp, „aber das ist eben nicht alles. Mein Bruder und ich setzten auch auf den gezielten Einsatz von Mineraldünger.“ Die Kartoffel gilt als eine Feldfrucht mit einem hohen Nährstoffbedarf. Deshalb gehören Bodenproben bei den Behrenkamps zum Anbaualltag. Gerade Kalium spielt im Kartoffelanbau eine besondere Rolle, denn dieser Nährstoff ist nicht nur wesentlich an der Speicherung von Stärke in der Knolle verantwortlich, er regelt auch den Wasserhaushalt der Pflanze. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.vks-kalisalz.de. Eine ausreichende Versorgung mit Kalium machte die Kartoffel resistenter gegenüber Trockenheit. „Machen wir uns nichts vor: Mit plötzlichen Hitzeperioden muss man auch bei uns in der Region rechnen. Das Wetter ist in den letzten Jahren extremer geworden“, so der Landwirt. Bessere Resistenz gegen Trockenheit ist aber nur ein Vorteil. Mangelt es der Kartoffel an Kalium, wirkt sich das auf die Schalenfestigkeit aus, und die Knollen werden empfindlicher gegenüber Beschädigungen. Durch den Mineraldünger kann die Pflanze optimal mit den nötigen Nährstoffen versorgt werden.
Häufig gestellte Fragen
Wann gab es eine Rekordernte bei Kartoffeln in Deutschland?
Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland eine Rekordernte von etwa 13,4 Millionen Tonnen Kartoffeln. Dies entspricht bundesweit rund 17 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt.
Welche Vorteile bietet Kalium für den Kartoffelanbau?
Kalium ist wesentlich an der Speicherung von Stärke in der Knolle beteiligt und reguliert den Wasserhaushalt der Pflanze. Eine ausreichende Kaliumversorgung macht die Kartoffel resistenter gegenüber Trockenheit und verbessert die Schalenfestigkeit, wodurch die Knollen weniger empfindlich gegenüber Beschädigungen werden. Der gezielte Einsatz von Mineraldünger mit Kalium ist daher wichtig.
Wer sind Tobias und Phillip Behrenkamp?
Tobias Behrenkamp (38) und sein älterer Bruder Phillip sind Landwirte aus dem Landkreis Osnabrück, die gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb führen. Sie verfügen über langjähriges Know-how im Kartoffelanbau.
Warum sind Bodenproben im Kartoffelanbau wichtig?
Die Kartoffel gilt als Feldfrucht mit hohem Nährstoffbedarf. Bodenproben stellen sicher, dass der gezielte Einsatz von Mineraldüngern, wie beispielsweise Kalium, optimal auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt wird, um vernünftige Erträge zu erzielen.