Der TuS Lipperreihe hat im Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals am Mittwochabend (14.10.2026) nur hauchdünn eine Überraschung verpasst. Gegen den Westfalenliga-Tabellenführer SC Peckeloh lieferte der Landesliga-Aufsteiger einen leidenschaftlichen Kampf und musste sich nach torlosen 90 Minuten erst im Elfmeterschießen mit 3:4 geschlagen geben.

Packender Pokalabend in Lipperreihe

Die 350 Zuschauer in der Stadtwerke Arena Lipperreihe erlebten einen packenden Pokalabend, an dem der Außenseiter dem Favoriten über weite Strecken auf Augenhöhe begegnete. Dabei erwischten die Gastgeber einen mutigen Start. Bereits in der siebten Minute bot sich Latussek die große Gelegenheit zur Führung. Nach einem Steckpass von Luca Schlingmann und einer Hereingabe von Kevin Sömmer scheiterte der TuS-Angreifer jedoch vor Peckelohs Torhüter Tom Weber.

Druckphase des Favoriten und Glanzparaden

Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste die Kontrolle und setzten Lipperreihe unter Druck. Vor allem bei Standardsituationen wurde es mehrfach gefährlich. Doch die Gastgeber konnten sich auf ihren überragenden Schlussmann Simon Danne verlassen. Der TuS-Keeper entschärfte zunächst einen Abschluss von Finn Jaster aus kürzester Distanz (31.) und verhinderte wenig später mit einer spektakulären Parade gegen einen Kopfball aus drei Metern den Rückstand (35.). Auch das Glück stand den Hausherren zur Seite, als Peckeloh eine weitere Gelegenheit ungenutzt ließ.

Lipperreihes beste Phase im zweiten Durchgang

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Zunächst hatte Lipperreihe großes Glück, als die Gäste nach einer Ecke innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal den Pfosten trafen (52.). Anschließend entwickelte der TuS seine stärkste Phase. Nach einer sehenswerten Kombination mit Latussek setzte Timo Fulland den Ball knapp über das Tor (63.). Nur eine Minute später hatte Latussek die Führung auf dem Fuß, scheiterte im direkten Duell aber an Weber.

Elfmeter-Drama entscheidet das Spiel

In der Schlussphase blieb es spannend. Peckeloh drängte auf die Entscheidung, doch Danne bewahrte seine Mannschaft mit einer weiteren Glanzparade in der 79. Minute vor dem Rückstand. Weil auch danach kein Treffer mehr fiel, ging es nach 90 Minuten ohne Verlängerung direkt ins Elfmeterschießen. Dort trafen für Lipperreihe zunächst Timo Latussek, Fynn Mosebach und Kapitän Rouven Schulz. Als Simon Danne anschließend einen Strafstoß parierte, schien die Sensation greifbar. Doch Mikail Özsahin und Jan-Justin Johannhörster scheiterten vom Punkt. Peckeloh behielt mit 4:3 die Oberhand und zog ins Viertelfinale ein.

Anerkennung trotz des Ausscheidens

Für den TuS blieb trotz des bitteren Ausscheidens der verdiente Applaus. Der Landesliga-Aufsteiger hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er auch mit einem Spitzenklub der Westfalenliga mithalten kann.

Die Aufstellung des TuS Lipperreihe

Für den TuS spielten: Simon Danne, Luca Schlingmann, Fynn Mosebach, Timo Fulland, Rouven Schulz, Timo Latussek, Kevin Sömmer (68. Mikail Özsahin), Sven Oberschelp, Jan-Justin Johannhörster, Laurant Dragusha, Oleksandr Lutsyk. (Textbeitrag von Ingo Niewald)

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Häufig gestellte Fragen

Wann und wo fand das Pokalspiel statt?

Das Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals fand am Mittwochabend, den 14. Oktober 2026, in der Stadtwerke Arena Lipperreihe statt.

Wer spielte gegeneinander?

Der Landesliga-Aufsteiger TuS Lipperreihe traf auf den Westfalenliga-Tabellenführer SC Peckeloh.

Wie endete das Spiel?

Nach torlosen 90 Minuten verlor der TuS Lipperreihe das Spiel im Elfmeterschießen mit 3:4 gegen den SC Peckeloh.

Welche Spieler des TuS Lipperreihe trafen im Elfmeterschießen?

Für den TuS Lipperreihe trafen Timo Latussek, Fynn Mosebach und Kapitän Rouven Schulz im Elfmeterschießen.

Welche Leistung zeigte Torwart Simon Danne?

Torwart Simon Danne vom TuS Lipperreihe zeigte während des Spiels mehrere Glanzparaden und parierte zudem einen Strafstoß im Elfmeterschießen.