
Deutsche und finnische Schüler/innen der Gesamtschule Aspe besuchten Brüssel. Fotos: Privat
Gesamtschule Aspe
Vom 2. – 8.11.2025 waren 14 deutsche Schüler/innen der Gesamtschule Aspe aus Bad Salzuflen und 10 finnische Schüler/innen der Sekundarschule aus Nurmo (Finnland) mit ihren Lehrpersonen in Brüssel, um sich im gemeinsamen Austausch mit den europäischen Werten auseinanderzusetzen.
Einblicke in die EU-Institutionen und europäische Werte
Im durch Erasmus + finanzierten Projekt Grenzen überwinden – Europäische Werte erkunden setzten sich die Schüler/innen der Jahrgänge 9 und 10 mit der Geschichte der europäischen Union auseinander, lernten die Institutionen mit ihren Mitgliedern und Aufgaben kennen, untersuchten, wie die europäische Union ihr alltägliches Leben beeinflusst, und erfuhren, warum es wichtig ist, wählen zu gehen. Highlight war der Besuch des Parlaments, bei dem sie die Europaabgeordnete Birgit Sippel trafen. Birgit Sippel berichtete ausführlich aus ihrem politischen Alltag und den Herausforderungen, Kompromisse zu schließen und europäische Interessen umzusetzen, aber auch die Beantwortung der Fragen der Schüler/innen kam nicht zu kurz. Schnell wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich für europäische Werte einzusetzen – insbesondere für die Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte.
Kultureller Austausch und Sprachförderung
In einer Stadtrallye wurden in deutsch-finnischen Teams die Spuren von Tim & Struppi gesucht, die sich als Abbildungen auf Häuserwänden wiederfanden. Dadurch, sowie im täglichen Austausch untereinander, trainierten die Schüler/innen ihre Englischkenntnisse und wurden zunehmend selbstbewusster im Sprachgebrauch. „Ich weiß jetzt, dass es wichtig ist, noch intensiver die englische Sprache zu lernen und warum ich englische Vokabeln lernen muss“, sagte eine Schülerin auf der Rückfahrt.
Fazit und Ausblick
Die betreuenden Lehrpersonen Sandra Hillert-Mylius, Carina Jasperneite, Nils Pape und Esther Meyer zu Helligen der Gesamtschule Aspe sowie ihre finnischen Kollegen Jaakko Kangasmäki und Janne Mäkinen waren sich einig, dass es ein tolles Projekt war, bei dem die Schüler/innen viel gelernt haben. „Wir bleiben in Kontakt“, versprach Sandra Hillert-Mylius, „und sehen uns in Straßburg.“ Eine Fortführung der deutsch-finnischen Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus + ist demnach in Planung. Die teilnehmenden Schüler/innen werden am Europatag der Gesamtschule im nächsten Jahr den Jahrgang 7 unterstützen und so ihr erworbenes Wissen weitergeben.



