Sieger der Altersklasse II (v.l.n.r.): Rebecca Kinzl (betreuende Lehrkraft), Maria Meuter, Erik Gröschell, Milian Größchen und Jannis Biedermann Foto: Rudolph-Brandes-Gymnasium
„Jugend debattiert“ am Rudolph-Brandes-Gymnasium
Wettbewerbsauftakt am Rudolph-Brandes-Gymnasium
Im Schulwettbewerb, der am Rudolph-Brandes-Gymnasium stattfand, wurden die besten Debattanten in zwei Altersklassen ermittelt. Die sechzehn Halbfinalistinnen und -finalisten der Altersklasse II debattierten die Fragen „Sollen Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude selbst reinigen?“ und „Soll Kupfergeld als gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland abgeschafft werden?“.
Regeln und Ablauf des Wettbewerbs
In einer Debatte bei „Jugend debattiert“ äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen schulischen und politischen Streitfragen. Im Wettbewerb dauert eine Debatte 24 Minuten. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine zuvor zugeteilte Position – Pro oder Contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Debattierenden eine Minute zur Verfügung.
Finalrunden und Platzierungen
In den Qualifikationsdebatten konnten Jannis Biedermann, Erik Gröschell, Milian Größchen und Maria Meuter besonders überzeugen und sich für das Finale qualifizieren.
In der anschließenden Finaldebatte zur Frage „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ punktete Milian Größchen durch seine Leistungen in den Bereichen Ausdrucksfähigkeit, Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und entschied das Finale für sich. Erik Gröschell belegte vor Maria Meuter und Jannis Biedermann den zweiten Platz.
Hintergrund und pädagogische Ziele
In „Jugend-debattiert-Schulen“ debattieren Jugendliche aktuelle schulische und politische Streitfragen im Rahmen der Demokratiebildung. Das Rudolph-Brandes-Gymnasium nimmt bereits seit 2016 an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb teil, um den Lernenden Kompetenzen zu vermitteln, die sie zur aktiven politischen Partizipation befähigen. So verbessern sie im Rahmen der Unterrichtsreihe „Jugend debattiert“ nicht nur ihre rhetorischen Fähigkeiten, sondern stärken durch Recherche-Übungen ihr methodisches Können und ihre Sachkenntnis in der Auseinandersetzung mit politischen Themen. Im anschließenden Wettbewerb gilt es, die neu erworbenen Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen, aktiv zuzuhören und mit den anderen Teilnehmenden in einen sachlich fundierten Austausch zu treten.
Qualifikation für den Regionalwettbewerb
Die Erst- und Zweitplatzierten des Schulwettbewerbs qualifizieren sich mit ihrem Sieg für den Regionalwettbewerb am 26.2.2026 in Detmold.