Das Rote Kreuz dankte den regelmäßigen Blutspendern in Oerlinghausen

23. März 2026 | Oerlinghausen

Der Bedarf steigt kontinuierlich

Oerlinghausen (kd). Zum jüngsten Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind in Oerlinghauser Heinz-Sielmann-Schule insgesamt 116 Personen erschienen. Unter ihnen sind fünf erstmalig dem Aufruf gefolgt. Letztlich konnten 104 Blutkonserven entnommen werden.

Jubiläumsspender geehrt

„Aus Erfahrung weiß ich, es tut einfach gut“, meinte Birgit Strauß. Und sie verfügt über zahlreiche Erfahrungen. 104 Blutspenden hat sie bereits geleistet. „Das Blut wird regelmäßig kontrolliert und ich fühle mich wohl dabei“, sagte sie. Ingrid Mertens, die Blutspendebeauftragte des DRK in Oerlinghausen dankte ihr für die anhaltende Treue.

Weitere Jubiläumsspender waren Alexandra Kochsiek, Andreas Wilming und André Wißbrock (jeweils 25 Mal), Jörg Urschey, (50), Burckhard Meiertoberens (60) und Meinhard Wiemer (75). Einen besonderen Dank richtete Ingrid Mertena an Birgit Strauß, Klaus Hesselmann und Hans-Jürgen Peter. Sogar 120 Blutspenden hat Michael Kretschmer schon abgegeben.

75 Jahre DRK-Blutspendedienst West

Heute verkündet das Deutsche Rote Kreuz: „Vollblut-Helden gesucht“. Vor 75 Jahren hieß es: „Blutspender sind Lebensretter“. 1951 nahm der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seine Arbeit auf. Seither gilt das Versprechen: „Niemand soll aus Mangel an Blut leiden oder sterben müssen.

Der DRK-Blutspendedienst West versorgt die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland mit lebenswichtigen Blutpräparaten. Als erster baute er eine organisierte, flächendeckende Blutversorgung auf.

Bedarf steigt, Spenderzahl sinkt

Damals befand sich Deutschland in einer schwierigen Phase, denn moderne Versorgungsstrukturen existierten kaum und Blutkonserven waren vielerorts nicht verfügbar. Heute hingegen gibt es fortgeschrittene medizinische Möglichkeiten. Allerdings steigt der Bedarf an Blutpräparaten angesichts einer älter werdenden Bevölkerung. Gleichzeitig sinkt die Zahl aktiver Spenderinnen und Spender.

Ehrenamt als entscheidender Erfolgsfaktor

Daher kommt dem Ehrenamt eine zentrale Rolle zu. Tausende Helferinnen und Helfer des DRK organisieren Termine, sprechen Menschen persönlich an und schaffen Vertrauen vor Ort. „Ohne das Ehrenamt gäbe es keine flächendeckende Blutversorgung“, sagt Dr. Holger Praßel, Kaufmännischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West. „Die persönliche Ansprache und die Verwurzelung in den Kommunen sind bis heute ein entscheidender Erfolgsfaktor.

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