Erlebnisreiches Zeltwochenende stärkt Vater-Kind-Beziehungen in Helpup

20. Sep. 2026 | Oerlinghausen

Eine große Gruppe lachender Väter und Kinder posiert für ein Gruppenfoto im Freien vor aufgebauten Zelten und einem

Kirchengemeinde fördert Familienzusammenhalt durch Abenteuer und Gemeinschaft

Oerlinghausen (kd). „Papa, komm, wir zelten“ hieß es kürzlich auf der Kirchwiese in Helpup. Nach einjähriger Pause hat die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde dieses Freizeitangebot wieder organisiert. 16 Väter und 21 Kinder kamen zusammen, um gemeinsam zu spielen, bei Lagerfeuer und Übernachtung Spaß zu haben.

Spannende Rallye für Väter und Kinder

Ehrenamtliche haben Daniel Stadelmann und das Vorbereitungsteam das Programm des Wochenendes geplant. Zu Beginn waren bei einer Rallye an fünf Stationen unterschiedliche Aufgaben zu lösen. Die Kleingruppen standen vor der Frage, wie aus normalen Papierseiten ein möglichst hoher, standsicherer Turm gebaut werden kann. Bei der nächsten Station musste ein Ball über eine Wegstrecke transportiert werden, ohne ihn mit den Füßen oder den Händen zu berühren. Hier war nicht nur viel Kreativität, sondern auch genaue Absprache erforderlich. Die wohl schwierigste Aufgabe bestand darin, an der Hand des Vaters, aber mit verbundenen Augen mehrere Stufen zu überwinden und noch durch ein Spielhaus zu klettern. So ganz nebenbei wurde hier das gegenseitige Vertrauen enorm gestärkt.

„Freundlich“ als Leitmotiv

Unterwegs tauchten einzelne Buchstaben auf, die am Ende ein Lösungswort ergaben. Mühelos kamen die Gruppen auf den Begriff „freundlich“, der zugleich zum Leitmotiv des Wochenendes werden sollte. Denn mit der Aktion wollte die Kirchengemeinde ganz bewusst das Miteinander von Vätern und Kindern fördern. „Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, freundlich miteinander umzugehen, Verständnis zu entwickeln und die positiven Seiten zu erkennen“, sagte Pfarrer Stefan Weise.

Dinner im Gotteshaus

Nach einem angenehmen Nachmittag ging überraschend ein Regenschauer nieder. Was eigentlich draußen geplant war, stellte für die findigen Teilnehmer kein Problem dar. Kurzentschlossen trugen sie Tische und Bänke in die Kirche und ließen sich Bratwurst und Nudelsalat vor dem Altarraum schmecken – ein Abendmahl der ungewöhnlichen Art.

Abschluss mit Lagerfeuer und Gottesdienst

Als die Kirchwiese später wieder trocken war, hatte die Feuerschale einen umso größeren Reiz und das Stockbrot schmeckte besonders gut. Nach dem Frühstück im Freien griff Pfarrer Weise das Thema des Zeltwochenendes beim Gottesdienst in der Kirche erneut auf. In seiner Predigt ermunterte er die Kinder, daran zu denken, was sie an ihrem Vater haben und was sie an ihm besonders mögen.

Häufig gestellte Fragen

Wer hat das Zeltwochenende in Helpup organisiert?

Das erlebnisreiche Zeltwochenende wurde nach einjähriger Pause von der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Oerlinghausen auf der Kirchwiese in Helpup organisiert.

Wie viele Väter und Kinder nahmen teil?

Insgesamt kamen 16 Väter und 21 Kinder zusammen, um gemeinsam an den Aktivitäten teilzunehmen.

Was war das Leitmotiv des Zeltwochenendes?

Das Leitmotiv des Wochenendes war der Begriff „freundlich“, der bei einer Rallye von den Gruppen entdeckt wurde. Es sollte das Miteinander von Vätern und Kindern fördern, wie Pfarrer Stefan Weise betonte.

Was passierte, als es regnete?

Als ein Regenschauer niederging, wurden kurzentschlossen Tische und Bänke in die Kirche getragen. Dort genossen die Teilnehmer Bratwurst und Nudelsalat vor dem Altarraum.

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