In Bielefeld kritisiert die FDP-Ratsfraktion die neue Regelung zur Verkehrssicherung bei Bundesligaspielen. Jan Maik Schlifter, Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat, bezeichnet die Idee der Landesregierung mit CDU-Minister Reul als nicht praktikabel, da sie zu stundenlangen Vollsperrungen durch die Stadt führt und den Handel sowie die Innenstadt unnötig beeinträchtigt. Die FDP fordert stattdessen den Einsatz der Polizei für eine flexiblere Abwicklung.
FDP fordert Ende des Experiments
„Für uns ist klar, dass die neue Regelung völlig unzweckmäßig ist. Die Polizei ist sowieso anwesend und kann flexibler agieren. Die Zusatzkosten für die Stadt und die Vollsperrungen sind einfach unnötig. Die Bielefelder Landtagsabgeordneten von CDU und Grünen sollten dafür Sorgen, dass dieses Experiment jetzt schnell beendet wird“, so Schlifter. Im Hauptausschuss will die FDP nach den Herbstferien erfragen, wie hoch die Kosten für die Verkehrssicherung bei den ersten Spielen nun tatsächlich waren und welche Möglichkeiten gesehen werden, die Sperrungen zumindest weniger belastend zu gestalten.
Häufig gestellte Fragen
Was kritisiert die FDP in Bezug auf die Verkehrssicherung bei Bundesligaspielen in Bielefeld?
Die FDP-Ratsfraktion in Bielefeld kritisiert die neue Regelung, nach der die Stadt statt der Polizei die Sicherheit auf den Wegen von Fußballfans zu Bundesligaspielen gewährleisten soll. Aus Sicht der FDP führt dies zu stundenlangen Vollsperrungen von Straßenzügen und beeinträchtigt Handel sowie Innenstadt unnötigerweise.
Wer ist laut FDP für die neue Regelung verantwortlich?
Laut Jan Maik Schlifter, Fraktionsvorsitzendem der FDP im Rat, stammt die Idee von der Landesregierung mit CDU-Minister Reul. Er bezeichnet sie als nicht gut durchdacht.
Welche Auswirkungen befürchtet die FDP durch die Vollsperrungen?
Die FDP befürchtet, dass die Vollsperrungen an Freitagen und Samstagen zu einem Verkehrschaos in der Stadt führen und Handel sowie Innenstadt nicht erreichbar sind. Zusätzlich kritisiert sie Zusatzkosten für die Stadt.
Was fordert die FDP-Ratsfraktion bezüglich der neuen Regelung?
Die FDP fordert ein schnelles Ende dieses „Experiments“ und dass die Bielefelder Landtagsabgeordneten von CDU und Grünen sich dafür einsetzen. Sie plädiert für den Einsatz der Polizei, die flexibler agieren könne.