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Finales „Rock gegen Krebs” Konzert

24. Nov. 2025 | Bielefeld, Leopoldshöhe, Oerlinghausen

Schwelgen in Erinnerungen

Abschied und Dank: „Rock gegen Krebs“ geht in die letzte Runde

Oerlinghausen (rto). Nach Ankündigung vom 2. Vorsitzenden Gerd Lagugga eröffnet Klaus Büker als 1. Vorsitzender des Vereins ”Rock gegen Krebs” den mutmaßlich letzten Konzertabend mit: „Hallo ihr Rocker”. Der 76-Jährige schaute dabei in rund tausend Gesichter die alle nicht viel jünger sind als er. Im Jahr 2004 habe er die Rattles nach Oerlinghausen geholt gegen viel Widersprüche und aller Vernunft. „Daraus ist das hier entstanden. Mein Dank gilt nicht nur den vielen Helfern über die Jahre und den Sponsoren, sondern auch euch. dem Publikum. Ihr hab es groß gemacht“, freute sich der Musik-Enthusiast und verspricht, auch wenn es jetzt wirklich die letzte Veranstaltung sein soll, weiter nach jemandem zu suchen, der das hier weiter machen könnte. Das überwiegend aus den Babyboomer Jahrgängen bestehende Publikum applaudiert und jubelt ihm zu. So richtig mag es keiner glauben, dass es wirklich das letzte Mal sein soll, nach achtzehn erfolgreichen Jahren.

Würdigung des Engagements und der Spenden

Dr. Franz Kohlhuber von der Deutschen Krebshilfe tritt ans Mikrofon und bedankt sich für die rund 200.000 Euro Spenden, die die Konzerte gebracht haben. „Das Zugabe-Konzert heute zeigt aber auch den Ausdruck großer Begeisterung“, sagt er und berichtet, dass die Spendengelder zur Gründung eines Programms für Langzeitüberlebende eingesetzt wurden.

Letztlich traten noch Altbürgermeister Dirk Becker und Oerlinghausens neuer Bürgermeister Peter Heepmann auf die Bühne. Beide bedankten sich für den Einsatz des Vereins der auch für die Stadt und nicht nur für die Betroffenen ein voller Erfolg gewesen sei.

Das musikalische Programm: Von Simon & Garfunkel bis Udo Lindenberg

Dann startete das Programm mit der Simon & Garfunkel Tribute Band. Eher ruhig und immer weiter ansteigend, brachte die aus dem Ruhrgebiet stammende Band Bewegung ins Publikum. Die Aula des Gymnasiums füllte sich langsam, die Gäste lösten sich von den Tischen im Vorraum, wo es Kartoffelsalat mit Würstchen und Nudelsalat mit Frikadelle aber auch eine große Tombola gab.

Mit dem ”Sound of Silence” verabschiedeten sie sich, um die Bühne für die beste Stones-Cover Band Europas, der ”Voodoo Lounge” freizugeben. Frontmann Boby Ballasch, der Mick Jagger zum Verwechseln ähnlich sieht, brachte Gitarrist David Rebel mit. Der wiederum sieht Stones-Gitarrist Keith Richard sowas von ähnlich, dass man glauben könnte, die Original-Stones stehen auf der Bühne in der Bergstadt.

Zum fünften Mal waren die Braunschweiger dabei und packten das Publikum bei den Wurzeln. Die Silberrücken-Generation erinnerte sich an seine Jugend, es wurde hieß im Veranstaltungsort. Natürlich fehlte da auch nicht das „Satisfaction” das alle mitsingen konnten.

Für Partystimmung am späten Abend sorgte danach Dirk Maron, das Wolle Petry Double aus Lockhausen, mit den beliebten Gassenhauer in der ”Wolle-Petry-Show“.

Zum Abschluss der ”Rock gegen Krebs”-Ära standen Der ”Udonaut und die Paniker” mit der Udo-Lindenberg-Show auf der Bühne.

Ein Blick in die Zukunft und ein Abschied

Sollte es weiter gehen, braucht es nicht nur einen jüngeren Vorstand der es auch zwanzig Jahre weitermachen kann, sondern sich dann auch um Musik kümmert, die das jüngere Publikum anspricht. Ansonsten war es wirklich das letzte Konzert der erfolgreichen Geschichte des ”Rock gegen Krebs”. Wer offenen Auges durch die Reihen ging der konnte sehen, dass mit der Musik die man früher ”Oldies but Goldies” nannte, auch das Publikum nicht jünger geworden ist, ce la vie!

Impressionen des Abends:

Bilder von Voodoo Lounge und der Simon & Garfunkel Band
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