
Die Reisegruppe vor dem historischen Rathaus. Foto: Privat
Erfolgreiche Tagesfahrt des Heimat- und Verschönerungsvereins Bad Salzuflen
Die Hansestadt Soest präsentierte sich den 40 Teilnehmern des Heimat- und Verschönerungsvereins Bad Salzuflen bei ihrer jüngsten Tagesfahrt im April von allen Seiten – inklusive des erwarteten Aprilwetters.
Die informative Altstadtführung startete im Regen, doch der Nachmittag belohnte die Gruppe mit strahlendem Sonnenschein. So konnten die malerischen Gassen, Marktplätze, die Wiesenkirche und die charakteristischen Fachwerkgebäude genossen werden.
Im Rahmen sachkundiger Führungen tauchten die Teilnehmer tief in Geschichte und Kunst ein. Sie erlebten den einzigartigen romanischen St. Patrokli Dom mit historischen Fenstern und dem farbigen Altarkreuz, sowie die Nicolai Kapelle mit ihrem mittelalterlichen Tafelbild von Konrad von Soest und einzigartigen Ausmalungen – wahrhafte Kunstschätze!
Einblicke in den Expressionismus
Nach dem Mittagessen im über 300 Jahre alten Gasthaus „Zum Wilden Mann“, führte der Weg ins Wilhelm-Morgner-Museum. Morgner, der enge Kontakte zu den Brücke-Malern pflegte und den Expressionismus nach Westfalen brachte, war vielen bisher weniger bekannt. Eine lebendige Führung sorgte jedoch für etliche „Aha-Momente“.
Die Besucher erhielten Einblicke in sein Schaffen und den Einfluss Soests auf Künstler wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff, Franz Marc und Otto Modersohn. Anschließend nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Reiseleitung Brigitte Scheuer resümierte einen gelungenen Tag in einer Stadt voller Geschichte, Baudenkmäler und großartiger Kirchenfenster. Das Fazit vieler Teilnehmer: „Ich habe gar nicht gewusst, dass Soest so schön ist.“

