In seinem Rückblick ließ Dr. Stefan Wiesekopsieker noch einmal die Höhepunkte des Vereinslebens des vergangenen Jahres Revue passieren und gab einen Jubiläumsausblick. Foto: Michael Klein
Engagierter Einsatz für Kultur und Stadtbild
Am Sonnabend, dem 14.3.2026, versammelte der Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen (HVV) seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im ev.-ref. Gemeindehaus. Vorsitzender Dr. Stefan Wiesekopsieker begrüßte die Anwesenden, darunter Dr. Axel Lehmann vom Lippischen Heimatbund, der das Engagement des HVV lobte.
Rückblick und Mitgliederwachstum
Dr. Wiesekopsieker blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück, geprägt von zahlreichen Tages- und Mehrtagesfahrten, Vorträgen und Spaziergängen. Die Mitgestaltung des Bismarckturm-Festes und die Verleihung der Rudolf-Günther-Medaille waren Höhepunkte. Erfreulich ist das Mitgliederwachstum: Der HVV zählt über 600 Mitglieder, ein erneutes Plus, das die Attraktivität der Angebote und das bürgerschaftliche Engagement unterstreicht.
Denkmalschutz als Herzensanliegen
Der Verein engagiert sich weiterhin für den Erhalt der historischen Bausubstanz. Kritisiert wurden der Verfall der Denkmale Moltkestraße 4, Parkstraße 39 und des jüdischen Priesterhauses. Die mangelnde Beteiligung an der Friedhofssanierung an der Rudolph-Brandes-Allee und der geplante Abriss des katholischen Pfarrhauses an der Leopoldstraße, der das Quartier seiner Identität berauben würde, stießen auf deutliche Ablehnung.
Finanzen, Wahlen und Jubiläumsausblick
Schatzmeisterin Ursel Wulf wurde für ihre Kassenführung gelobt, auch wenn Spenden für zukünftige Projekte notwendig sind. Der Vorstand um Dr. Stefan Wiesekopsieker sowie die Beiratsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Im Herbst feiert der HVV sein 150-jähriges Bestehen mit Baumpflanzungen, einer Rundbank im Kurpark, Unterstützung der Paulinenquellen-Sanierung und einem großen Festakt am 12.9.2026 im Kurhaus, bei dem unter anderem der bekannte lippische Reimeschmied Frido Petig auftreten werde. Die Versammlung endete mit einer Führung zu den Bauwerken am Hallenbrink, inklusive des Hasse-Hauses.