Heimatverein erinnerte an den Gründungstag vor 50 Jahren

23. Feb. 2026 | Leopoldshöhe

Das Aushängeschild für Leopoldshöhe

50 Jahre Heimatverein Leopoldshöhe

Leopoldshöhe (kd). „Alles begann genau heute vor 50 Jahren“, meinte Helmut Depping, Vorsitzender des Heimatvereins Leopoldshöhe. „Am 10.2.1976 wurde der Heimatverein aus der Taufe gehoben.“ Aus diesem Anlass trafen sich einige langjährige Mitglieder als Zeitzeugen aus den Anfangsjahren zu einem geselligen Nachmittag im Heimathof.

Die Gründungsgeschichte im Jahr 1976

1976 – wenige Jahre zuvor war aus acht kleinen, bislang selbstständigen Orten die Großgemeinde entstanden, die Einwohnerzahl stieg auf 12.000 Personen, es gab Vorbehalte und Sorgen. „Da hatte Rudolf Schlichting die Idee, einen gemeinsamen Verein für alle Ortsteile zu gründen“, berichtete Detlef Gadow. „Auch alle Ratsfraktionen begrüßten das Vorhaben und waren am Entstehen des Heimatvereins beteiligt.“ Gadow, der im Rat seinerzeit die SPD vertrat, nahm an der Gründungsversammlung ebenso teil wie Gustav Koch als Mitglied der CDU-Fraktion. „Das war eigentlich keine große Sache“, meinte Gadow. „Wir haben uns in einer Gaststätte auf ein Bier getroffen und die Urkunde unterschrieben.“

Vom kleinen Verein zur starken Gemeinschaft

Bereits am Gründungstag zählte der Heimatverein 55 Mitglieder, heute gehören ihm 440 an. Den anhaltenden Erfolg erklärte der Vorsitzende Depping mit den vielfältigen Angeboten. „Von Anfang an haben sich die Mitglieder in den vielen Arbeitsgruppen eingebracht.“ Zeitweilig bestand ein großes Orchester, eine Plattdeutsch-Gruppe und eine Theater- sowie eine Backgruppe. Beispielhaft nannte er die Wandergruppe, die Akkordeongruppe und die Dienstagsgruppe, die den Heimathof instand hält. „Ohne diese zahlreichen Hände könnten wir die vielfältigen Aufgaben im Verein gar nicht stemmen“, sagte Depping.

Der Heimathof: Das Herzstück des Vereins

Das größte und schillerndste Projekt des Vereins war der Heimathof. Seit Anfang der 1990er Jahre wurde das Gebäude, ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert, allmählich renoviert und erweitert. 1999 wurde in dem Vierständer-Fachwerkgebäude ein Heimatmuseum eingerichtet. Das Backhaus bietet Platz für 100 Personen und wird für Treffen aller Art genutzt. „Der Heimathof ist unser ganzer Stolz und unser Zuhause“, sagte der Vorsitzende. Der Heimatverein werde auch weiterhin Tradition, Geschichte, Kultur, Umwelt und Natur bewahren und vor allem die Gemeinschaft in Leopoldshöhe stärken.

Ausblick auf das Jubiläumsjahr

Wenn es die Temperaturen zulassen, soll aus Anlass des Jubiläums eine Rotbuche auf dem Gelände gepflanzt und davor ein Findling platziert werden. Auf einer Metalltafel wird dann auch an die Namen der bisherigen Vorsitzenden erinnert: Rudolf Schlichting, Walter Grothof, Fritz Wagemann, Rudi Strunk und Helmut Eikermann.

Festwochenende: Am 29./30.8.2026 ist die Öffentlichkeit zu einem Festwochenende eingeladen — mit Open-air-Konzert, Feierstunde, Einweihung der neuen Wagenremise und buntem Programm für die ganze Familie.

Der Stein sowie eine Rotbuche sollen demnächst einen festen Platz auf dem Heimathof finden. Foto: kd
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