Ihr Garten als Igelparadies: Einfache Tipps vom NABU Leopoldshöhe

7. Mai 2026 | Leopoldshöhe

Gefahren im Garten für Igel: Ein Teich, Pestizide, ein Mähroboter, offene Schächte und ein Igel, der "Hilfe!" ruft

Artenschutz vor der Haustür: So helfen Sie den stacheligen Gartengästen

Der NABU Leopoldshöhe ruft Gartenbesitzer auf, Gärten igelfreundlich zu gestalten. Da natürliche Lebensräume schwinden, sind Gärten essenzielle Rückzugsorte. Mit einfachen Maßnahmen kann jeder zum Igelschutz beitragen.

Schaffen Sie sicheren Unterschlupf

Bieten Sie niedriges Buschwerk, Laub- oder Reisighaufen für Nester und Überwinterung an. Ein Igelhäuschen ist ideal. Verzichten Sie auf englische Rasen und exotische Gehölze. Achten Sie auf durchlässige Zäune für freie Bewegung.

Vermeiden Sie gefährliche Fallen

Seien Sie vorsichtig bei Gartenarbeiten. Reisighaufen nie ohne Umsetzen abbrennen. Auch beim Mähen oder Aufräumen von Holzstapeln ist Aufmerksamkeit geboten. Kellerschächte und Gruben müssen unbedingt abgedeckt werden; kontrollieren Sie Baugruben auf hineingefallene Tiere. An Teichen sind Rettungsplanken unerlässlich.

Für ein gesundes Umfeld

Verzichten Sie auf Chemikalien. Nutzen Sie umweltfreundliche Alternativen. Keine Schlagfallen. Vermeiden Sie Vogel-Schutznetze am Boden. Stellen Sie frisches Trinkwasser bereit und meiden Sie Laubsauger. So schützen Sie den Igel aktiv.

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