In Oerlinghausen werden die emigrierten Opfer geehrt

1. Juni 2026 | Kurz notiert

Weitere Stolpersteine

Gedenken an NS-Opfer

Oerlinghausen (kd). Zu den Opfern des Nationalsozialismus gehören auch jene Personen, die aus Glaubensgründen Deutschland verlassen mussten. In Erinnerung an die früheren Oerlinghauser Bürger werden am Mittwoch, den 10.6.2026, weitere zehn Stolpersteine für die Familien Bornheim, Kulemeyer und Paradies gesetzt. Vor dem Rathaus ist auch die Öffentlichkeit ab 11.30 Uhr herzlich willkommen.

Programm der Verlegeaktion

In Absprache mit der Stadtverwaltung zeichnet die Oerlinghauser „Initiative Stolpersteine“ für einen würdevollen Rahmen der Verlegeaktion verantwortlich. Zu Beginn wird Bürgermeister Peter Heepmann die Anwesenden begrüßen, unter ihnen auch Nachfahren der emigrierten Familien. Schülerinnen und Schüler des Niklas-Luhmann-Gymnasiums und der Heinz-Sielmann-Schule werden biografische Details zu den zehn Personen verlesen. Mit Liedern wird sich der Chor des Gymnasiums beteiligen. Ferner sind Beiträge vorgesehen von Jakow Zelewitsch, Kantor der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold und von dem Historiker Jürgen Hartmann, der über das Leben der Ausgewanderten geforscht hat. Nach zwei weiteren Stationen an der Rathausstraße 39 und an der Hauptstraße 41 wird die Veranstaltung gegen 14.00 Uhr enden.

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