
Klaus Hansen, Mitglied des Landtags NRW. Foto: © Klaus Hansen
NRW stärkt Kindertagesbetreuung: Verlässlichkeit, Chancengerechtigkeit und stabile Finanzierung
Ziele und Eckpunkte der KiBiz-Reform
Nach Angaben des lippischen Landtagsabgeordneten Klaus Hansen hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Eckpunkte für eine umfassende Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen. Ziel ist es, die Kindertagesbetreuung im Land verlässlicher, chancengerechter und zukunftsfähiger zu gestalten. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Hansen betont: „Wir geben Kindern die besten Startchancen, entlasten Familien und schaffen mehr Planungssicherheit.“
Inhalte und Finanzierung des Reformpakets
Das Reformpaket beinhaltet eine Entbürokratisierung und Flexibilisierung sowie eine Personaloffensive mit jährlich mindestens 50 Millionen Euro. Die Finanzstabilisierung sieht ab dem 1.8.2027 eine Erhöhung der Grundfinanzierung um 200 Millionen Euro pro Jahr und 1,5 Milliarden Euro für Kita-Infrastrukturinvestitionen vor. Die Eckpunkte werden mit kommunalen Spitzenverbänden, Trägern und Kirchen beraten.
Verlässlichkeit und Zeitplan
Hansen bekräftigt: „Mit dieser Reform sorgen wir für Verlässlichkeit und Entlastung. Wir investieren massiv in Personal und Qualität, bauen Bürokratie ab und schaffen finanzielle Sicherheit.“ Das Gesetzgebungsverfahren soll 2026 abgeschlossen sein, das Inkrafttreten ist zum 1.8.2027 geplant.
Die vier Säulen der Reform:
1. Personaloffensive: Jährlich 50 Millionen Euro zusätzlich für Ausbildung und Qualifizierung, höhere Fördersätze.
2. Finanzstabilisierung: 1,5 Milliarden Euro für Infrastruktur, 200 Millionen Euro zusätzlich jährlich für Grundfinanzierung ab 2027.
3. Entbürokratisierung: Straffung von Prüfverfahren, Reduzierung von Dokumentationspflichten, Integration von Sprach-Kitas und Kita-Helferinnen ins KiBiz.
4. Flexibilisierung: Mehr Handlungsspielräume bei Personaleinsatz und Betreuungszeiten, Einführung kindbezogener Pauschalen.
