
(v.l.): Dr. Hagen Vorwerk, Dr. Anna Höink und Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner freuen sich über denStart des Lungenkrebsscreenings am Lungenkrebszentrum Lippe-Weserbergland. Foto: © Klinikum Lippe
Lungenkrebszentrum Lippe-Weserbergland verkündet Neuigkeit beim Lungenkrebsforum
Das Klinikum Lippe führt ab sofort ein Lungenkrebsscreening mittels Niedrigdosis-Computertomographie (LDCT) ein. Nach Erhalt der Genehmigungen für die Erst- und Zweitbefundung sichert das Klinikum damit die Erfüllung nationaler Qualitätsanforderungen für diese wichtige Früherkennungsmethode.
Diese Neuerung wurde pünktlich zum Lungenkrebsforum 2026 in Detmold vom Lungenkrebszentrum Lippe-Weserbergland verkündet. Unter dem Motto „Was gibt es Neues? Der frühe Vogel…“ fand die Nachricht großen Anklang bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten.
Für wen ist das Screening gedacht?
Dr. Anna Höink, Oberärztin der Radiologie, erklärt: „Das Screening zielt auf Risikopersonen – vor allem langjährige, starke Raucher – ab.“ Gesetzlich Versicherte zwischen 50 und 75 Jahren qualifizieren sich bei Kriterien wie 25+ Raucherjahren und über sogenannte 15 Packungsjahren. Die LDCT nutzt reduzierte Strahlendosis, um Lungenkrebs frühzeitig, idealerweise asymptomatisch, zu erkennen und Heilungschancen zu verbessern.
Der qualitätsgesicherte Prozess
Nach hausärztlicher Prüfung erfolgt die Überweisung zur Radiologie. Die Befundung übernehmen qualifizierte Radiologen und eine speziell entwickelte KI-Software nach strengen Standards. Klinikum Lippe kann beide Schritte, Erst- und Zweitbefundung, vor Ort qualitätsgesichert durchführen.
Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner, Chefarzt der Thoraxchirurgie und Leiter des Lungenkrebszentrums, hebt hervor: „Der Diagnosezeitpunkt ist entscheidend. Mit dem Screening können wir gezielt Risikogruppen untersuchen vor Symptombeginn. Unsere doppelte Zulassung ist ein wichtiger Schritt für die regionale Früherkennung.“
Zukunftsweisende Bedeutung
Das Lungenkrebsforum unterstrich die Relevanz der Früherkennung und die gesamte Behandlungskette. Das neue Screening des Klinikums Lippe ist ein entscheidender Baustein am Anfang, der die Lungenkrebsdiagnostik und -therapie voranbringt und Prognosen für Betroffene mit hohem Risiko maßgeblich verbessert.
Häufig gestellte Fragen
Wer kann am Lungenkrebsscreening teilnehmen?
Am Lungenkrebsscreening im Klinikum Lippe können Risikopersonen teilnehmen, insbesondere langjährige, starke Raucher. Gesetzlich Versicherte zwischen 50 und 75 Jahren qualifizieren sich bei Kriterien wie über 25 Raucherjahren und mehr als 15 Packungsjahren, wie Dr. Anna Höink, Oberärztin der Radiologie, erklärt.
Wie läuft das Lungenkrebsscreening ab?
Nach einer hausärztlichen Prüfung erfolgt die Überweisung zur Radiologie im Klinikum Lippe. Die Befundung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (LDCT) übernehmen qualifizierte Radiologen und eine speziell entwickelte KI-Software nach strengen Standards. Das Klinikum Lippe kann sowohl die Erst- als auch die Zweitbefundung vor Ort qualitätsgesichert durchführen.
Welche Vorteile bietet das Lungenkrebsscreening?
Das Screening ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Lungenkrebs, idealerweise noch bevor Symptome auftreten. Durch die LDCT wird eine reduzierte Strahlendosis verwendet. Ziel ist es, die Heilungschancen zu verbessern, da der Diagnosezeitpunkt entscheidend ist, wie Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner, Chefarzt der Thoraxchirurgie und Leiter des Lungenkrebszentrums, betont.

