Luchsdame „Lea“ (Mitte) zusammen mit ihren Söhnen „Mats“ und „Ole“. Foto: Stadt Bielefeld/UWB
Traurige Nachricht aus Olderdissen:
Abschied von Luchsdame Lea
Am vergangenen Sonntag, den 10.5.2026, verstarb nach längerer Krankheit Luchsdame „Lea“ im Heimat-Tierpark Olderdissen. Sie erreichte ein Alter von fast genau 23 Jahren. Das maximale Alter von Luchsen in menschlicher Obhut liegt bei etwa 24 Jahren.
Umfassende Pflege im Alter
„Durch die gute Pflege im Tierpflegearbeitsbereich konnte Lea trotz ihrer altersgemäßen Einschränkungen noch ein einige gute Jahre haben“, berichtet der Tierparkleiter Dr. Benjamin Ibler. „Lea konnte nicht mehr gut kauen und wurde daher mit Fleischhäppchen gefüttert. Wir gehen davon aus, dass sie in den vergangenen Jahren zweimal so etwas wie einen ‚epileptischen Anfall‘ hatte. Auch eine Nierenbeckenentzündung wurde vermutet. Zudem war sie taub. Umso wichtiger war die geriatrische Behandlung durch den bestandbetreuenden Vertragstierarzt“, so Ibler. Um zu erfahren, welche Krankheiten das Tier letztendlich hatte, wird der Körper nun an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover untersucht.
Lebensweg und Persönlichkeit
Lea wurde am 22.5.2003 geboren und kam 2010 aus ihrem Geburtszoo in Metelen nach Bielefeld. Sie hatte zwischen 2013 und 2017 jährlich Nachwuchs. „Die Luchsdame Lea war eine wahre und eindrucksvolle Tierpersönlichkeit“, würdigt Ibler die langjährige Bewohnerin Olderdissens.
Hinterbliebene und Fütterungszeiten
In der Anlage des Bielefelder Tierparks verbleiben nun ihre beiden Söhne „Mats“ und „Ole“, die 2016 und 2017 geboren wurden. Ihre öffentliche Fütterung um 11.30 Uhr entfällt bis Ende der Woche.